Humanitäre Hilfe nach Überschwemmungen in Peru

Überschwemmungen in Peru (Quelle: � Mariana Bazo / Reuters)
Die Überschwemmungen haben zehntausende Menschen obdachlos gemacht. Quelle: Reuters

Hunderttausende Menschen in Peru sind von anhaltendem Starkregen und Überschwemmungen betroffen. Zehntausende sind obdachlos und stehen vor dem Nichts. Die Kindernothilfe stellt 75.000 Euro Soforthilfe für die Beschaffung von Hilfsgütern und die Versorgung von Familien bereit.

Wien/Duisburg, 25.3.2017 - Eine Woche nach den verheerenden Überschwemmungen ist die Lage in Peru noch immer kritisch. Ein Ende des Regens ist nicht abzusehen. Die Kindernothilfe startet die Soforthilfe im Distrikt Moro in der Provinz Ancash. In diesem ländlichen Gebiet, rund 400 Kilometer nördlich von Lima, haben viele Menschen alles verloren. Viele der Dörfer sind fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten und zu Teilen verschüttet worden. Die Strom- und Telefonverbindungen sind ausgefallen, die Schule bleibt geschlossen.

„Gerade diese ländlichen Gebiete bekommen aber am wenigsten Unterstützung, obwohl diese dringend benötigt wird“, berichtet Kathrin Meindl, Kindernothilfe-Projektkoordinatorin, von der verherrenden Lage vor Ort. Die Kindernothilfe stellt daher 75.000 Euro an Soforthilfe zur Verfügung und arbeitet, gemeinsam mit der Partnerorganisation APORTES, in 17 stark betroffenen Dörfern in Moro. Hier werden 600 betroffene Familien mit Nahrungsmitteln, Wasser, Hygieneartikeln, Medikamenten und Zelten versorgt. Ein besonderer Fokus der Soforthilfe liegt darüber hinaus auf 200 Familien, die durch die Überschwemmungen obdachlos geworden sind.

Die Kindernothilfe bittet um Spenden:

Spendenkonto:

Erste Bank

BIC GIBAATWW

IBAN AT142011131002803031

 

Rückfragen:
Mag. Julia Drazdil-Eder
Telefon: 01/513 93 30-60
julia.drazdil-eder@kindernothilfe.at