Kindernothilfe Österreich bedankt sich mit „Vergissmeinnicht“

Kindernothilfe Österreich bedankt sich mit Vergissmeinnicht (Quelle: Fundraising Verband Austria)
Die Organisationen der Initiative Vergissmeinnicht bedanken sich bei allen Testamentsspendern. Quelle: Fundraining Verband Austria

Im Volksgarten in Wien wurden am 6. April, von den 69 teilnehmenden Organisationen der Initiative Vergissmeinnicht gemeinsam Vergissmeinnicht-Blumen gepflanzt – als Dankeschön für alle Testaments-Spender und Spenderinnen.

Am 6. April wurde im Volksgarten in Wien ein Beet voller Vergissmeinnicht gepflanzt. Die Blumen stehen als Erinnerung und Dankeschön für Menschen, die in ihrem Testament neben ihrer Familie auch eine gemeinnützige Organisation bedacht haben oder bedenken werden. Vertreter der insgesamt 69 Mitgliedsorganisationen von Vergissmeinnicht.at nahmen am gemeinsamen Blumensetzen in der Nähe des Rosengartens teil – darunter auch die Kindernothilfe Österreich, die seit 1. Jänner 2014 Mitglied der Gemeinschaftsinitiative für das gute Testament ist.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, in ihrem Testament neben Familien und Freunden auch eine gute Sache zu unterstützen. Die Österreicher spendeten gemeinnützigen Organisationen 2016 fast 55 Millionen Euro in Form von Erbschaften und Vermächtnissen. Damit beträgt der Anteil von Testamentsspenden am gesamten Spendenaufkommen (625 Millionen Euro 2016) rund 10 Prozent, also jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet, rechnet der Fundraising Verband Austria nach.

Wie gewohnt finden sich Kinder mit rund 29 Prozent, Tiere mit rund 22 Prozent und die Katastrophenhilfe im Inland an vorderster Stelle der Themen, für die vorrangig gespendet wird. So steht auch bei der Kindernothilfe Österreich die Hilfe für Kinder an erster Stelle: „Durch sein Vermächtnis lebt man in den Kindern dieser Welt weiter und kann über das eigene Leben hinaus helfen“, erklärt Kindernothilfe-Geschäftsleiter Gottfried Mernyi den positiven Aspekt einer Testamentsspende für die Kindernothilfe Österreich. Nachhaltig und mit eigenem Namen verknüpft kann auch in Form einer Zuwendung an die neu gegründete Stiftung der Kindernothilfe Österreich gespendet werden.

Kindernothilfe Österreich bedankt sich mit Vergissmeinnicht (Quelle: Fundraising Verband Austria)
Kindernothilfe-Mitarbeiterin Annabella Priester pflanzt die Vergissmeinnicht-Blumen.

Die Initiative Vergissmeinnicht – www.vergissmeinnicht.at - will das öffentliche Bewusstsein über die Möglichkeit des gemeinnützigen Vermachens stärken und bietet allgemeine, neutrale Informationen zum Thema an. Durch eine Partnerschaft mit der Österreichischen Notariatskammer kann zudem eine professionelle, rechtliche Beratung vermittelt werden. Insgesamt 69 österreichische Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Soziales, Gesundheit, Menschenrechte, Tierschutz und Umweltschutz, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung sind Teil der Initiative. Die Kindernothilfe Österreich ist seit 1. Jänner 2014 Mitglied der Gemeinschaftsinitiative für das gute Testament.

Mehr Informationen unter: https://www.kindernothilfe.at/Helfen/Spenden/Testament+und+Erbschaft/Initiative+Vergissmeinnicht.html

 

Rückfragen:
Mag. Annabella Priester
Telefon: 01/513 93 30-50
annabella.priester@kindernothilfe.at