Die Qualität im Blick

Die Kindernothilfe-Partner Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg unterstützen gemeinsam rund 900 Projekte in 29 Ländern. Die Finanzierung und Kontrolle der Projektarbeit mit den lokalen Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika durch die Kindernothilfe ist in mehreren Schritten geregelt:

Projektplanung:

Bevor Geld fließt, schließen die Kindernothilfe und ihre Projektpartner einen Kooperationsvertrag. Dieser regelt Rechte, Pflichten sowie Vereinbarungen über Ziele und Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit. Für jedes neue Projekt legt der lokale Partner einen Antrag vor. Darin stehen detaillierte Angaben zum Projektpartner, zu Zielen und Zielgruppen, zur Begleitung, zu den Risiken und zur Finanzierung.

Alle Anträge werden intern geprüft. Die Ziele und Inhalte kontrolliert das zuständige Auslandsreferat, die finanzielle Seite die Controllingabteilung. In einem Jahresplan steht ganz konkret, wie die Partnerorganisation die Situation der Kinder in ihren Projekten verändern will - und wie viel Geld sie dafür einsetzt. Dazu gehören auch genaue Zahlen, etwa wie viele Familien und Kinder von der Arbeit profitieren sollen.

Erst wenn die Fachleute die Jahresplanung inklusive des Budgets genehmigen, erhalten die Projekte finanzielle Mittel. Während des Jahres informieren die Partner die Kindernothilfe über Fortschritte, aber auch über Probleme. Sie geben Auskunft über den Stand der Arbeit und Abweichungen vom Budget. Nach jeder Überweisung einer Rate, die in der Regel einmal im Quartal ansteht, schicken die Partner eine Empfangsbestätigung.

Monitoring:

Die Kindernothilfe-Fachleute besuchen Partner und Projekte regelmäßig. Sie bewerten Fortschritt, Konzeption und Management eines Projekts, überprüfen Buchhaltung, Finanzmanagement sowie die Rechnungslegung. Um die Qualität der Arbeit zu verbessern, führen sie Workshops mit den Mitarbeitern der Partnerorganisationen durch. Setzen Projektpartner Gelder nicht vereinbarungsgemäß ein, fordert die Kindernothilfe die bereits überwiesenen Beträge gegebenenfalls zurück.

Evaluierung und Projektprüfung:

Mit Ende eines Jahres müssen alle Partner einen Rechnungsabschluss vorlegen, der von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer kontrolliert und mit einem Bestätigungsvermerk versehen sein muss. Auch Spender bekommen regelmäßig Informationen über Patenkinder und Projekte: Paten erfahren Neues durch die Kinderbriefe oder Berichte über den Fortschritt in der Unterstützung ihres Patenkindes. Außerdem erhalten sie jährliche Berichte über das jeweils unterstützte Projekt sowie den Jahresbericht der Kindernothilfe Österreich.

Wie die Kindernothilfe Ihre Spenden einsetzt

Wie die Kindernothilfe Ihre Spenden einsetzt

Die Kindernothilfe informiert ihre Paten und Spender jährlich in einem Jahresbericht, wie die eingegangen Spendenmittel verwendet und welche Projekte damit unterstützt werden.

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Spenden auf dem Prüfstand

Spenden auf dem Prüfstand

Die Spendeneinnahmen sind streng geprüft. Die Wirtschaftsprüfung der Kindernothilfe Österreich erfolgt derzeit durch die KPMG Austria Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft.

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Ihr Beitrag kommt an!

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Die Kindernothilfe Österreich ist seit Juli 2003 berechtigt, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen. Damit wird von offizieller Seite der sorgsame Umgang mit Spendengeldern bestätigt.

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