Brigitte Maier aus Wien hat sich vor kurzem einen Herzenswunsch erfüllt. Gemeinsam mit ihrem Mann, hat sie ihr Kindernothilfe-Patenkind Valhery in Santiago de Chile besucht.

Foto: Roman Maier
Bisher gab es nur brieflichen Kontakt - den aber regelmäßig. Seit zwei Jahren schreiben sich Valhery und Brigitte Maier alle zwei Monate einen Brief. „Es ist für die Motivation unserer Kinder enorm wichtig, dass sie immer wieder Post bekommen", meint Victor vom Kindernothilfepartner Kinder ohne Grenzen.
Gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam kümmert sich Victor, den die Kinder liebevoll „Tio"(Onkel) nennen, mit großem Engagement um den Schutz der Rechte von Einwandererkindern und deren Familien. Viele von ihnen stammen aus Peru oder Bolivien. Die meisten von ihnen leben in Santiago in großer Armut und unwürdigen Wohnverhältnissen -lediglich von Gelegenheitsjobs der Erwachsenen.
„Seit Valhery in der Nachmittagsbetreuung von Kindern ohne Grenzen ist, muss sich ihre Mutter um sie keine Sorgen mehr machen. Sie lernt gut und möchte später Ärztin werden..." erzählt Brigitte Maier begeistert über ihren Besuch vor Ort. „Ich finde es wunderbar, dass Kinder wie Valhery so etwas wie ein zweites Zuhause haben. Und die Art und Weise wie die Betreuer mit den Kindern arbeiten, ist einfach genial!" Um ihren Besuch nicht nur für Ihr Patenkind, sondern auch für die anderen Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, hat sich Frau Maier etwas Besonderes ausgedacht: Sie übernahm die Kosten für einen gemeinsamen Ausflug mit dem Bus ans Meer und ins Pablo-Neruda-Museum.
„Ein wunderschöner Tag für uns alle; für die Kinder, das Betreuerteam, meinen Mann, für mich und natürlich auch für Valhery. Zum Abschied haben Valhery und ihre Freundinnen dann viele Blumen für mich gepflückt - an diesen besonderen Moment auf meiner Reise zu meinem Patenkind werde ich wohl mein Leben lang denken."