
Helfen Sie mit - werden Sie Wiederaufbau-Pate.
Land: Haiti
Projekt: Wiederaufbau nach dem Erdbeben
Stichwort: Wiederaufbau Haiti, Z57374
Nothilfe sichert das Überleben
Im ersten Schritt nach dem Erdbeben in Haiti geht es um das Überleben der Kinder und ihrer Familien.
Sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygieneartikel und medizinische Versorgung sind hier dringend nötig. Kindernothilfe brachte zusammen mit Humedica 30 Tonnen Hilfsgüter und 24 Personen als medizinische Unterstützung nach Haiti. Die Hilfskräfte arbeiten rund um die Uhr, um die Kinder und ihre Eltern mit Nahrung zu versorgen und medizinisch zu behandeln.
Aufbau von Schutzzentren für die Kinder
Nachdem im ersten Schritt das Überleben der Kinder gesichert wird, kümmert sich die Kindernothilfe im zweiten Schritt um die psychologische Betreuung der Kinder. „Kinder brauchen in Katastrophen besonderen Schutz. Und Sicherheit. Im Chaos werden viele von ihren Eltern getrennt. Sie irren hilflos umher und werden so leicht Opfer gewalttätiger Übergriffe", erklärt Luzia Wibiral, Kindernothilfe Österreich Geschäftsführung.
Hier helfen Kinderzentren als Anlaufstelle für hilfsbedürftige Kinder. Sie werden dort registriert, um die Suche nach ihren Eltern zu erleichtern. Jeden Tag können die Kinder hier spielen und das Chaos um sie herum in dieser kleinen Oase vergessen. Diese Regelmäßigkeit ist für traumatisierte Kinder besonders wichtig. Sie finden hier außerdem psychologische Beratung. Geschulte Mitarbeiter arbeiten gemeinsam mit den Mädchen und Buben die schrecklichen Erlebnisse auf.

Foto: Kindernothilfe/Großmann
Wiederaufbau
Der dritte Schritt kostet viel Energie, Zeit und Geld. Als Wiederaufbau-Pate unterstützen Sie die Familien dabei, die sozialen Strukturen, die Bildungsstätten und das Leben in Haiti wieder aufzubauen. Krankenhäuser, Straßen, öffentliche Gebäude und Schulen liegen in Trümmern.
Kindernothilfe in Haiti
Seit 1981 arbeitet die Kindernothilfe gemeinsam mit Partnerorganisationen in Haiti für Kinder und mittellose Familien. Diese Zusammenarbeit mit langjährigen, erfahrenen Partnern ermöglicht rasche und kompetente Hilfe.
In unseren vom Erdbeben betroffenen Projekten erhielten die Kinder Ausbildung und ihre Familien Unterstützung dabei, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. In einem Kinderheim, zwei Schulen, einem Ausbildungszentrum und sechs Bildungszentren in den Bergen fanden besonders bedürftige Kinder, insbes. Waisen und Restavèk-Kinder (Kinder, die bei ausbeuterischen Bedingungen in fremden Familien leben und für sie arbeiten müssen) Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
In Trümmern
Jetzt sind das College Verena und das Kinderheim von St. Martin in Port-au-Prince teilweise zerstört. Unterricht kann hier nicht mehr stattfinden. Auch deshalb, weil die wichtigste Aufgabe nun ist, die 400 Familien und vielen verwaisten Kinder, die auf dem Gelände Schutz, Versorgung und Unterkunft suchen, zu versorgen.
Die Schule „Fort National", die auch im Slumviertel von Saint Martin in der Hauptstadt stand, ist ebenfalls stark beschädigt. Auch das Ausbildungszentrum und die Schule für die Restavèks in Carrefour wurden durch das Erdbeben zerstört. Es wird viel Anstrengung kosten, in Carrefour wieder Strukturen aufzubauen, die den Restavèks eine Stütze sein können.
Die sechs Bildungszentren in den Bergen von Carrefour sind komplett eingestürzt. Zum Glück wurden dabei keine Kinder verletzt. Unser Partner, „Les Petites Sœurs" (Die kleinen Schwestern), betreibt eine weitere Schule, die komplett zerstört wurde und über 100 Kinder unter sich begrub.
Werden Sie heute Wiederaufbau-Pate und helfen Sie mit, den Kindern in Haiti wieder Hoffung zu geben! Als Pate werden Sie jährlich mit Berichten, in der Zeitschrift und im Internet informiert, welche Fortschritte der Wiederaufbau dank Ihrer Hilfe macht.
Das Wiederaufbau-Programm sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor:
• Aufbau von Kinderzentren
• Wiederherstellung der Lebensgrundlagen der Familien
• Wiederaufbau der Schulen, Bildungszentren und des Kinderheims
Andreas Wagner