Sie gelten als die brutalste Rebellengruppe der Welt - sie morden, plündern und entführen Kinder, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Rund 25.000 Kinder und Jugendliche wurden Opfer der Lord´s Resistance Army, die seit zwanzig Jahren im Norden Ugandas ihr Unwesen treibt. Mit Drohungen und Drogen gefügig gemacht, wurden die Kinder ihrerseits zu gefürchteten Killern. Viele von ihnen verloren ihr Leben in diesem Guerillakrieg gegen die ugandische Regierung. Einigen ist die Flucht gelungen. Die schweren psychischen und oft auch physischen Schäden aber bleiben.
Der Partner der Kindernothilfe Österreich, Ceasop, eine ugandische Hilfsorganisation, will ihnen den Weg zurück in den Alltag ermöglichen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten eine solide Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, später auf eigenen Füßen zu stehen und für sich zu sorgen, aber auch ihre kleineren Geschwister zu versorgen. Ein schwieriges Projekt, das aber auch Erfolge aufweisen kann. Wie im Fall von Jimmy Awichi, der inzwischen einen Beruf erlernt und eine Familie gegründet hat. Nach sieben Jahren als Kindersoldat.
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