
Ein Vater flüchtetmit seinen Kindern vor den Fluten. Foto: Reuters
(WienDuisburg/Bihar, 4. September) Im indischen Bundesstaat Bihar ist der Kosi-Fluss streckenweise auf 13 Kilometer Breite angeschwollen, etwa vier Millionen Menschen sind von der Flutkatastrophe direkt betroffen. Nach dem Dammbruch des Kosi-Flusses in Nepal ist die Situation vor allem in den indischen Distrikten Madhepura, Araria, Katihar und Supaul dramatisch. Die Bevölkerung aus diesen Regionen ist auf Notunterkünfte angewiesen, eine Rückkehr in die Dörfer ist zurzeit ausgeschlossen.
Dr. William Stanley, Direktor des Kindernothilfe-Partners IRDWSI vor Ort: „Das schwarz gefärbte Wasser des Kosi fließt mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 100 km/h. Die umliegenden Dörfer und Felder stehen komplett unter Wasser und sind zu großen Teilen verwüstet. Ein weiteres Problem sind die befürchteten Epidemien von Malaria oder Dengue."
Es besteht großer Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. „Wir unterstützen die betroffenen Kinder in den nächsten zwanzig Tagen auch mit Kleidern, Schlafmöglichkeiten und Beleuchtung. Ein mobiles Helferteam steht bereit, wir benötigen jetzt dringend finanzielle Unterstützung für die Hilfsgüter."
Die Kindernothilfe stellt 50.000 Euro Soforthilfe bereit und ruft zu Spenden auf:
Erste Bank
Konto.-Nummer 310028-03031
BLZ 20111