(Duisburg/Wien/Kabul, 21. Oktober) Die Kindernothilfe zeigt sich erschüttert nach dem tödlichen Attentat auf Gayle Williams (34) in Kabul. Die Organisationen aus Duisburg und Wien arbeiten seit 2002 mit SERVE zusammen. Sie finanzieren insgesamt drei SERVE-Projekte für Kinder in besonders schwierigen Lebensumständen: ein Behindertenprojekt in Kabul, eines für Gehörlose und ein Gesundheitsprogramm für Mädchen und Frauen, beide im Osten des Landes.
Gayle Williams. Foto: SERVE Afghanistan
Auslandsvorstand der Kindernothilfe e.V. in Duisburg, Dietmar Roller kennt die Arbeit von SERVE Afghanistan aus eigener Beobachtung: „SERVE ist eine internationale Hilfsorganisation, die den kulturellen Kontext in den jeweiligen Ländern respektiert. In Afghanistan arbeitet SERVE mit rund 200 vor allem afghanischen Mitarbeitern", so Roller.
Die Situation für Kinder mit Behinderungen ist in Afghanistan besonders dramatisch. Häufig werden sie als Fluch Gottes angesehen und von ihren Familien aus Scham versteckt. Die Projekte von SERVE sind immer in die jeweilige Dorfgemeinschaft integriert, so dass die Kinder in ihrem vertrauten Umfeld gefördert werden. Diese Integration ist maßgeblich für den Projekterfolg. Im Jahr 2007 unterstützte die Kindernothilfe die Projektarbeit von SERVE mit 200.000 Euro.
Kontakt:
Sascha Decker (Pressesprecher Kindernothilfe e.V.), mobil: +49/163-234 4354
Dietmar Roller (Auslandsvorstand Kindernothilfe e.V.), mobil: +49/163-234 4353
Pressefotos von Sascha Decker und Dietmar Roller zum Download
Luzia Wibiral