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Meldungen 2009

12. Juni: Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Kinder binden Stroh in BallenFoto: Kindernothilfe/Engel

Dieser Tag macht weltweit auf die Ursachen und Folgen von Kinderarbeit aufmerksam. 150 Millionen Kinder müssen unter Bedingungen schuften, die sie völlig überfordern. Oft schon 6-Jährige müssen bei Tagesanbruch und nach einem kargen Frühstück in indischen Steinbrüchen Felsbrocken zertrümmern oder tagaus tagein in Sambia Vieh hüten. Wenn sie dafür überhaupt entlohnt werden, reicht das Geld nicht einmal für ausreichendes Essen. Von einer Ausbildung können diese Kinder nur träumen.

Der Grund für die Ausbeutung der Kinder liegt in der meist extremen Armut ihrer Eltern. Armutsbekämpfung und Beseitigung der ausbeuterischen Kinderarbeit sind daher eng miteinander verbunden.

Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich: „Alle Kinder auf unserer Erde haben ein Recht auf ausreichende Ernährung und Ausbildung. In ihren Projekten setzt sich die Kindernothilfe Österreich für arbeitende Mädchen und Buben ein, um sie vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen und ihnen den Schulbesuch oder eine alternative Ausbildung zu ermöglichen. In Selbsthilfegruppen werden Eltern geschult, damit sie selbst mehr Einkommen schaffen und ihre Kinder besser unterstützen können. Kinder wie Eltern lernen, sich besser gegen ausbeuterische und gesundheitsschädigende Tätigkeiten zu wehren. Diese Hilfestellungen werden überwiegend durch Kinderpatenschaften ermöglicht."

Hintergrund-Information: Ausbeuterische Kinderarbeit


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