
Foto: Kindernothilfe/Stückrath(Islamabad/Wien 1.2.2011) Auch sechs Monate nach der verheerenden Flut sind viele Kinder aus verarmten Familien in Pakistan auf eine verlässliche Unterstützung angewiesen. Gemeinsam mit ihren lokalen Partnern betreut die Kindernothilfe im Katastrophengebiet in bisher 85 Kinderzentren über 5000 Kinder.
"Diese Kinderzentren spielen im Alltag der Mädchen und Buben eine besondere Rolle. Hier fördern und stärken wir die Kinder durch regelmäßigen Schulunterricht, spielbetonte Freizeitangebote und psychologische Begleitung. Der Beistand durch Erwachsene gibt den oft auf sich allein gestellten Kindern ein Stück Sicherheit und lässt sie für einige Stunden Kind sein." erläutert Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich.
Auch für die nach der Flut stark angewachsene Zahl der Straßenkinder in den großen Städten hat die Kindernothilfe ihre Unterstützung ausgeweitet. "Die Kindernothilfe Österreich unterstützt seit 2005 die Arbeit in Pakistan. In Rawalpindi, Peshawar und Hyderabad werden die Kapazitäten ausgeweitet. So finden rund 1000 auf den Straßen lebende Kinder Schutz und Hilfe. In den Zentren erhalten die Kinder Mahlzeiten, sauberes Trinkwasser und Ausbildung. Für die meisten Kinder sind die Zentren die einzige Anlaufstelle, wo sich Erwachsene liebevoll um sie kümmern. Auch wenn die meisten Straßenkinder nur sporadisch in die Zentren kommen, bieten diese einen wertvollen Anker im Leben der Kinder", so Luzia Wibiral.
Die Kindernothilfe Österreich unterstützt daher auch den Aufbau eines Zentrums in Karatchi. Gemeinsam mit ihren lokalen Partnern will die Kindernothilfe Österreich in den kommenden Monaten auch Projekte etablieren, die Familien in den ländlichen Gebieten stärken und so der großen Armut langfristig entgegen wirken.
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Gottfried Mernyi
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Projekt:
Pakistan: Zuflucht für Straßenkinder
Gottfried Mernyi