Kindernothilfe Österreich fordert eine in die Zukunft wirkende Strategie im Kampf gegen Aids

Foto: Kindernothilfe/Engel
(1.12.2011) Ausgehend von eigenen Erfahrungen in Aidsprogrammen in Asien und Afrika ruft die Kindernothilfe Österreich dazu auf, im internationalen Kampf gegen die Pandemie auch Antworten auf die Kinder betreffende Problemstellungen zu finden.
„Eine in die Zukunft wirkende Strategie gegen Aids muss sich verstärkt an Kindern orientieren" fordert Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. Vor allem sind aus Sicht der Kindernothilfe Österreich größere Anstrengungen bei der Vermeidung der Mutter-Kind-Übertragung, der rechtzeitigen Behandlung der Schwangeren sowie bei der Verfügbarkeit von kindergerecht dosierten Medikamenten notwendig.
Zudem stehen sowohl für traumatisierte Aidswaisen als auch für seit ihrer Geburt HIV-positive Kinder zu wenige Betreuungsmöglichkeiten zu Verfügung. „Dieser jungen Generation durch psychosoziale Begleitung in und nach der Pubertät zu einem angstfreien und verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Sexualität zu verhelfen, ist eine vielfach noch unterschätzte Präventionsmaßnahme," meint Luzia Wibiral von der Kindernothilfe Österreich.
Aktuell unterstützt die Kindernothilfe Österreich in Afrika und Asien zwölf Projekte, in denen von Aids betroffene Kinder Hilfe, Schutz und Betreuung finden.
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Weltaidstag 1.12.2011: Treffen ab 18.00h neben der Staatsoper. Start 18.30h. Traditioneller Fackelzug durch die Wiener Innenstadt vom Herbert von Karajan Platz zum Josefsplatz
Rückfragen:
Gottfried Mernyi
Kindernothilfe Österreich - Kommunikation
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