
Foto: Kindernothilfe/Schübelin
Weltweit hungern nach dem jüngsten Bericht des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen bereits über 1 Milliarde Menschen. Unterernährung ist der größte Feind der Entwicklung: Wer Hunger hat, kann in der Schule nicht lernen, hat weder Kraft noch Hoffnung für die Zukunft zu planen und leidet häufiger an Krankheiten. Die Kindernothilfe Österreich achtet deshalb in ihren Projekten besonders auf eine ausgewogene Ernährung der Kinder und Jugendlichen.
Durch die Armut der Mütter kommen weltweit bereits 30 Millionen Mädchen und Buben unterernährt zur Welt. In Südasien hat nach Berechnungen des Welt Hunger Index nahezu ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren Untergewicht, in vielen Regionen Afrikas sind es über 25 Prozent. Hunger und Unterernährung schwächen Kinder oft so stark, dass harmlose Krankheiten zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Der Hunger hat auch andere Folgen: Mangel- und unterernährte Kinder bleiben in ihrer Entwicklung hinter Altersgenossen zurück. Dauerhafte seelische und körperliche Schäden drohen.
Eine ausgewogene Ernährung spielt deshalb in allen von der Kindernothilfe geförderten Projekten eine zentrale Rolle. In vielen Einrichtungen werden die Kinder und Jugendlichen zudem schon frühzeitig mit einfachem landwirtschaftlichen Wissen vertraut gemacht, die an das Klima und die Vegetationsbedingungen vor Ort angepasst sind. In einigen Projekten werden auch die Mütter geschult und ihre Kenntnisse über Anbaumethoden und Verwendung von Nahrungsmitteln verbessert.
Ein wichtiges Ziel der Projektarbeit der Kindernothilfe ist es, hungernde Menschen nicht dauerhaft von Hilfslieferungen abhängig zu machen, sondern ihnen ein menschenwürdiges Leben ohne Hunger und Unternährung zu ermöglichen.
Rückfragen:
Gottfried Mernyi
Kindernothilfe Österreich - Kommunikation
T: +43 1 5139330-20 DW
M: +43 650 4088073
Sie können helfen - mit einer Patenschaft oder Spende!