
Foto: Kindernothilfe/Großmann(Port-au-Prince, Wien 02.02.2010) Wharf Jérémie ist ein - zumindest zu einem wesentlichen Teil - auf einer Müllhalde entstandenes Bidonville am Hafen der haitianischen Hauptstadt. In seiner kleinen Schule hat sich der Kindernothilfe-Partner MOCOSAD schon lange vor der Katastrophe dieser oft als billige Arbeitskräfte ausgebeuteten und als Restavèk bezeichneten Kinder angenommen. Der von der Kindernothilfe engagierte Psychologe hat bereits kurz nach dem Erdbeben mit der Begleitung der besonders traumatisierten Kinder begonnen.
Jetzt will die Kindernothilfe in Wharf Jérémie ein weiteres Kinderschutzzentrum eröffnen, um mehr Kinder betreuen zu können. Im bislang ersten Kinderzentrum der Kindernothilfe finden derzeit rund 200 Kinder Schutz und Unterstützung. Einige von ihnen wurden bereits vor der Katastrophe durch die Kindernothilfe gefördert.
Außerdem ist zurzeit ein weiterer Hilfstransport der Kindernothilfe, 6,5 Tonnen Zusatznahrung für Kinder, auf dem Weg von der Dominikanischen Republik ins Katastrophengebiet.
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Gottfried Mernyi