Projekte
Flutkatastrophe in Pakistan
Foto: Kindernothilfepartner ARO
(August 2010) Die Flut in Pakistan ist die schwerste humanitäre Katastrophe, die das Land je erlebt hat. Bislang haben die Wassermassen mehrere tausend Menschen getötet und rund 20 Millionen obdachlos gemacht. Eine Fläche so groß wie Italien ist überschwemmt, die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ist größtenteils zerstört. Die Kindernothilfe und ihre lokalen Partner haben von Beginn an Nothilfe geleistet und werden sich auch am Wiederaufbau des Landes intensiv beteiligen. mehr
Bilder von der Flut und den Hilfsmaßnahmen
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Foto: Großmann
Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft haben Haitis Kinder die Aussicht, nach dem verheerenden Erdbeben im Jänner 2010 eines Tages wieder ein normales Leben führen zu können. Der Weg dahin ist jedoch noch sehr weit. Hier informieren wir Sie über die Fortschritte unserer Arbeit in Haiti.
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Foto: Weinandt
Hier in unserem Projektgebiet im Ntchisi-Distrikt haben rund 3.000 Kleinkinder mindestens einen Elternteil durch Aids verloren. Verwandte und Nachbarn sind mit der Versorgung der zahlreichen Waisenkinder hoffnungslos überfordert. Viele der Mädchen und Buben bleiben völlig auf sich allein gestellt. Sie leiden Hunger, sind schutzlos und haben niemanden, der sich um ihre Ängste und Sorgen kümmert. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung richten wir in 30 Dörfern Kinderzentren ein, wo diese Kinder Nahrung, Schutz und Betreuung finden. Die Dorfgemeinschaften werden gestärkt und können so selbständig die Versorgung der Kinder übernehmen.
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Foto: Kindernothilfepartner
Der Traum von einer besseren Zukunft als Hausmädchen in Bangkok oder Übersee entpuppt sich für die oft erst zehnjährigen Mädchen im Norden Thailands schnell als Alptraum. Von skrupellosen Kinderhändlern aus ihren Dörfern weggelockt, werden sie fern der Eltern sexuell ausgebeutet und missbrauch. Der Kindernothilfe-Partner DEPDC bietet diesen Mädchen Schutz und Ausbildung und informiert die ganze Grenzregion über die Machenschaften der Menschenhändler.
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Foto: Jung
1.117 Tote, 190.000 Menschen ohne Grundnahrungsmittel und über eine Million Menschen im Ausnahmezustand - so hinterließ das Erdbeben am 30. September 2009 den Westen der Insel Sumatra. Sofort nach der Katastrophe leistete die Kindernothilfe mit ihren Partnerorganisationen Nothilfe, doch die Aufgaben sind noch lange nicht bewältigt. In Kinderzentren erhalten die Kinder psychologischen Beistand, nahrhafte Mahlzeiten und Schutz
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Foto: Volkmann
Wenn die Eltern an Aids sterben, bleiben meist traumatisierte und völlig überforderte Kinder zurück. Selbst noch Kind, müssen die Älteren für ihre Geschwister sorgen. Der Kindernothilfe-Partner Word Alive Ministries entlastet die Kinder bei ihren täglichen Aufgaben und kümmert sich um deren medizinische Versorgung und Ernährung.
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Foto: Schübelin
Die Familien hier in der Region Tacobamba im kargen Südwesten Boliviens leiden bittere Not. Auf engstem Raum kochen, wohnen und schlafen die Eltern mit ihren drei bis vier Kindern, es gibt keinen Strom und nur wenig sauberes Trinkwasser. Nur selten reicht die Ernte aus, um die Kinder satt zu machen. Kindernothilfe sorgt für 650 Familien in sieben Dörfern für ausreichende Ernährung, Ausbildung, medizinische Versorgung und hilft den Familien, ihre Wohnsituation zu verbessern.
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Foto: Burmann
Die Hälfte der Bevölkerung in Guatemala lebt unterhalb der Armutsgrenze. Sie leidet an Mangel- und Unterernährung und hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem die indigene Bevölkerung leidet unter der Armut und Ausgrenzung. Sie hat keine Chance auf Ausbildung. Hurrikan "Stan" hat im Jahr 2005 ihre Situation zusätzlich verschärft. Das Dorf Cúa im Nordwesten des Landes wurde von einem Erdrutsch fast komplett begraben. Das Projekt der Kindernothilfe verbessert die Ernährungssituation der Familien, schafft Ausbildungsmöglichkeiten und stärkt die Gemeinschaft.
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Foto: Stückrath
Die meisten Menschen im Norden-Osten Indiens arbeiten in der Landwirtschaft oder sind Tagelöhner. Die Situation dieser Familien wurde nach dem Dammbruch des Kosi-Flusses im August 2008 noch zusätzlich verschärft. Durch die große Flut wurden Dörfer und Felder zerstört. Die Kindernothilfe hat direkt nach der Katastrophe humanitäre Hilfe in den überfluteten Gebieten geleistet. Für zehn Dörfer auf einer künstlich entstandenen Insel geht die Unterstützung weiter.
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Foto: Klar
Ein innovatives Hilfsprojekt hilft Kindern in Südafrika, den ersten Puzzlestein ihres Lebens erfolgreich zu setzen: ein Kinderzentrum mit Spielzeug und Verleih. Mit Puzzles und anderen Spielsachen trainieren die Kinder ihre Geschicklichkeit und Kreativität. Dadurch lernen sie schon im Spiel, was ihnen später in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung nützt. Denn Spielzeug ist kein Luxus sondern wichtig für die Entwicklung eines Kindes.
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