Viele Menschen kommen in der Hoffnung hier Arbeit zu finden aus den umliegenden Ländern in die chilenische Hauptstadt Santiago. Erst wenn die Einwanderer eine Arbeit gefunden haben, können sie ihre Kinder nachholen. Doch einen Arbeitsplatz zu ergattern, ist nicht einfach. Zudem bedeutet Arbeit nicht automatisch, dass die Migranten auch Rechte haben und deshalb werden sie häufig ausgebeutet. Zeit für Erziehung und ein gemeinsames Leben bleibt dabei nicht. Die Eltern müssen versuchen, genug zu verdienen, damit ihre Familien überleben können. Die Kindernothilfe Österreich setzt sich für die Rechte der Kinder und ihrer Familien ein.
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Die Region im Süden Chiles zählt zu den ärmsten Gebieten des Landes. Circa 30 Prozent der Bevölkerung rund um die Orte Nueva Imperial und Teodoro Schmidt leben unter der Armutsgrenze. Hier sind die Mapuche, die indigenen Ureinwohner Chiles, zu Hause. Sie leiden unter Ausgrenzung und Diskriminierung sowie und haben meist keine Ausbildung. Das Bildungs- und Kulturprojekt „Kimkantun" setzt sich für eine kulturell angepasste Bildung und Stärkung der Mapuche-Kinder ein. Die bedrohte kulturelle Identität der Kinder wird durch Sprachförderung, Musik und Tänze gestärkt. Die traditionelle Vermittlung von Wissen durch Ältere innerhalb des Familienverbandes soll durch das Projekt wieder aufleben.
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