Lateinamerika
Kinderpatenschaftsprojekte mit Briefkontakt in Lateinamerika
Interessieren Sie sich für eine Kinderpatenschaft mit Briefkontakt für ein Mädchen oder einen Buben aus einem unserer Projekte in Lateinamerika? Hier erfahren Sie mehr!
Infos zu Ländern:
Bolivien Brasilien Chile Guatemala
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Foto: Kindernothilfepartner
(März 2011) 4.000m hoch in den Anden in den kleinen Bergdörfern der Provinz Arque leben 750 Kinder und ihre Familien unter härtesten Bedingungen. In stickigen, verrußten Hütten wohnen die Familien auf engstem Raum. Schon die Kleinsten müssen den Eltern auf den Feldern bei der Arbeit helfen. Doch die Felder, denen mühsam Kartoffeln und Getreide abgerungen werden, sind ausgetrocknet und übernützt. Im Projekt der Kindernothilfe wird die Lebenssituation der Familien umfassend verbessert. Großer Hoffnungsträger sind dabei die Frauen von Arque.
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Foto: Schübelin
In Chilimarca, einem kleinen Dorf in Bolivien, unterstützt die Kindernothilfe Österreich ein Gemeindezentrum. Die Tagesstätte eröffnet den von Armut und Vernachlässigung bedrohten Kindern und Jugendlichen eine neue Perspektive. Ziel ist es, die Mädchen und Buben bis zum Abschluss ihrer individuell unterschiedlichen Schullaufbahn zu begleiten und zu unterstützen.
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Foto: Schübelin
Roça Grande liegt am Rande der brasilianischen Provinzsstadt Sabará. Es gibt hier kaum medizinische Einrichtungen und wenig Arbeitsplätze mit ausreichender Entlohnung. Viele müssen hier mit 30 Euro im Monat ihre Familien versorgen. Hunger und Armut bestimen den Alltag. Ausbildungsmöglichkeiten sind so gut wie nicht vorhanden: Für alle Kinder in der Stadt gibt es nur eine staatliche Grundschule. Statt zu Schule, gehen die Kinder arbeiten, damit ihre Familien überleben können. Die Kindernothilfe Österreich setzt sich für den Schutz der Kinder und die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Roça Grande ein.
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Foto: Großmann
Extreme Armut bestimmt das Leben der Menschen in der brasilianischen Stadt Itaobim. Die Kinder haben keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen oder enie berufliche Ausbildung zu machen. Arbeitsplätze und medizinische Versorgung gibt es nicht. Die Kinder und ihre Familien leiden an Hunger, sind unterernährt und geschwächt. Da viele Väter versuchen in den Städten Arbeit zu finden, bleiben die Mütter mit den Kindern zurück. Viele Mädchen und Frauen sehen den letzten Ausweg um zu überleben, in der Prostitution. Die Kindertagesstätte der Kindernothilfe Österreich gibt den Menschen in Itaobim Halt. Hier finden sie Hilfe, um aus ihrem Armutskreislauf zu entkommen.
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Foto: Schübelin
Die Region im Süden Chiles zählt zu den ärmsten Gebieten des Landes. Circa 30 Prozent der Bevölkerung rund um die Orte Nueva Imperial und Teodoro Schmidt leben unter der Armutsgrenze. Hier sind die Mapuche, die indigenen Ureinwohner Chiles, zu Hause. Sie leiden unter Ausgrenzung und Diskriminierung sowie und haben meist keine Ausbildung. Das Bildungs- und Kulturprojekt „Kimkantun" setzt sich für eine kulturell angepasste Bildung und Stärkung der Mapuche-Kinder ein. Die bedrohte kulturelle Identität der Kinder wird durch Sprachförderung, Musik und Tänze gestärkt. Die traditionelle Vermittlung von Wissen durch Ältere innerhalb des Familienverbandes soll durch das Projekt wieder aufleben.
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Foto: Schübelin
Viele Menschen kommen in der Hoffnung hier Arbeit zu finden aus den umliegenden Ländern in die chilenische Hauptstadt Santiago. Erst wenn die Einwanderer eine Arbeit gefunden haben, können sie ihre Kinder nachholen. Doch einen Arbeitsplatz zu ergattern, ist nicht einfach. Zudem bedeutet Arbeit nicht automatisch, dass die Migranten auch Rechte haben und deshalb werden sie häufig ausgebeutet. Zeit für Erziehung und ein gemeinsames Leben bleibt dabei nicht. Die Eltern müssen versuchen, genug zu verdienen, damit ihre Familien überleben können. Die Kindernothilfe Österreich setzt sich für die Rechte der Kinder und ihrer Familien ein.
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Foto: Burmann
Die Hälfte der Bevölkerung in Guatemala lebt unterhalb der Armutsgrenze. Sie leidet an Mangel- und Unterernährung und hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem die indigene Bevölkerung leidet unter der Armut und Ausgrenzung. Sie hat keine Chance auf Ausbildung. Hurrikan "Stan" hat im Jahr 2005 ihre Situation zusätzlich verschärft. Das Dorf Cúa im Nordwesten des Landes wurde von einem Erdrutsch fast komplett begraben. Das Projekt der Kindernothilfe verbessert die Ernährungssituation der Familien, schafft Ausbildungsmöglichkeiten und stärkt die Gemeinschaft.
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Foto: Burmann
Wer als Kind in San Miguel Petapa südlich der Hauptstadt Guatemala City aufwächst, hat kaum Chancen auf eine lebenswerte Zukunft. Mangelhafte Ernährung und schmutziges Trinkwasser verursachen schon bei den Kleinsten Krankheiten. Bildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Die fehlenden Perspektiven führen dazu, dass viele Kinder und Jugendliche die Tage auf den Straßen verbringen, wo sie oft unter negativen Einfluss von Straßenbanden geraten. In der Tagesstätte der Kindernothilfe werden diese Kinder ganztags sinnvoll betreut: sie erhalten nahrhafte Mahlzeiten, medizinische Versorgung und Unterricht.
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