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Afrika

Hilfe für ein besseres Leben 

Uganda 2006Gibt es Hoffnung auf eine bessere Zukunft? Foto: Kindernothilfe/Peterschröder

Hunger, Elend und Krankheiten bestimmen den Alltag der Familien in der Gemeinde Lwasso in Uganda. Mit weniger als einem Euro pro Tag müssen die Menschen auskommen. Viele Kinder hungern und sind stark unterernährt. Es gibt nicht ausreichend sauberes Trinkwasser. Gegen Krankheiten können sich ihre schwachen Körper kaum wehren. (Projekt 66047)

Selbstversorgung durch Wissen
Die meisten Menschen in der Gemeinde Lwasso leben von selbst angebautem Gemüse, Obst und Getreide. Da es keine Lagermöglichkeiten gibt, kann die Ernte nicht lange aufbewahrt werden. Die Familien haben nur während der Erntezeit genug zu essen. Das Gemüse, Obst und Getreide, das nicht sofort verwertet werden kann, verdirbt. Die Mitarbeiter des Projektspartners der Kindernothilfe zeigen den Menschen deshalb, wie sie die Ernteerträge länger lagern und haltbar machen können. Ihnen werden bessere Anbaumethoden vermittelt, damit sie das Geerntete auch verkaufen können. Das Einkommen der Familien und die Ernährung der Kinder können dadurch gesichert werden.

Mädchen sind besonders betroffen
Sehr viele Mädchen werden in jungen Jahren verheiratet. Die Mädchen werden früh schwanger und brechen die Schule ab. Eine Chance auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben haben sie nicht. Viele haben nie schreiben oder lesen gelernt. Deshalb werden im Projekt der Kindernothilfe Kurse angeboten, in denen besonders Mädchen und Erwachsene Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.

Sich vor gegen HIV/Aids schützen können
In Seminaren und an Schulen klären geschulte Projektmitarbeiter über Aids auf. Hier wird den Interessierten vermittelt, wie man sich am besten vor einer HIV-Übertragung schützen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es für bereits Erkrankte gibt. Familienmitglieder lernen, wie sie an Aids erkrankte Eltern, Geschwister und Verwandte zu Hause versorgen können und wo sie wirksame Medikamente erhalten.

Um sich wirksam vor HIV schützen zu können, werden auch Kindern in der Schule ihre Rechte vermittelt. So lernen sie, sich selbst gegen Missbrauch und Verletzung ihrer Rechte zu wehren. Damit die Kinder von den Erwachsenen in ihren Rechten gestärkt werden, werden auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer für diese Probleme sensibilisiert.

-Sauberes Trinkwasser für die Kinder. Foto: Kindernothilfe/Ries

Sauberes Wasser rettet Leben
Häufig werden die wenigen Wasserstellen von Menschen und Tieren gemeinsam genutzt. Sauberes Trinkwasser gibt es kaum. Krankheiten werden dadurch rasch übertragen. Kinder leiden besonders darunter. Ihre schwachen und von Hunger geplagten Körper können sich kaum gegen die Krankheiten wehren. Im Rahmen des Projekts werden deshalb Wassertanks bei Schulen aufgestellt. Den Bewohnern rund um die Wassertanks wird gezeigt, wie sie die Tanks erhalten und wie sie dieses Wissen weitergeben können. Diese so genannten Wasserkomitees sorgen selbst und langfristig für die  Wasserversorgung ihres Dorfes.

Neben den Wassertanks bauen die Mitarbeiter des Kindernothillfe Projekts gemeinsam mit den Bewohnern Zäune rund um vorhandene Wasserstellen. Die Tiere werden dadurch abgehalten, direkt von den Wasserstellen zu trinken. Die Versorgung der Kinder und Familien mit sauberem Trinkwasser wird dadurch gesichert.

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