
Foto: Kindernothilfe/Weinandt
Hier in unserem Projektgebiet im Ntchisi-Distrikt nördlich der Hauptstadt Lilongwe haben rund 3.000 Kleinkinder mindestens einen Elternteil durch Aids verloren. Verwandte und Nachbarn sind mit der Versorgung der zahlreichen Waisenkinder hoffnungslos überfordert. Viele der Mädchen und Buben bleiben völlig auf sich allein gestellt. Sie leiden Hunger, sind schutzlos und haben niemanden, der sich um ihre Ängste und Sorgen kümmert (62291).
30 Kinderzentren für 30 Dörfer
Die Menschen in Malawi sind sehr kinderfreundlich. Aber sie sind bitterarm und haben meist nicht genug zu essen. Tagsüber müssen sie hart arbeiten, um halbwegs überleben zu können. Dabei bleiben die Kinder meist vollkommen sich selbst überlassen. Genau diese Lücke füllen die Kinderzentren der Kindernothilfe. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung richten wir jetzt in jedem Dorf ein Kinderzentrum ein. Beim Bau dieser einfachen Lehmhütten mit Wellblechdach packen alle Dorfbewohner mit an: Material wird besorgt, Fundamente gebaut und Wände hochgezogen. Hier bekommen die Kleinen zu essen und werden versorgt. Betreuer spielen, lernen und lachen mit ihnen. So erhalten die Kinder einen guten Start ins Leben.

Foto: Kindernothilfe/Weinandt
Selbstversorgung für eine gesunde Entwicklung
Es ist nicht allein der knurrende Magen, der die Kinder quält. Ständiger Hunger verursacht Schmerzen, Sehstörungen und schwächt den Körper. Kleinkinder haben so kaum Chancen, sich gesund zu entwickeln. In den Kinderzentren setzen wir deshalb auf ausreichende Ernährung durch Selbstversorgung.
Wir legen Gemüsegärten an und kaufen Milchziegen. Damit wird jedes Zentrum auch alle Kinder richtig satt bekommen!
Rat und Tat für das ganze Dorf
Auch ältere Kinder können sich in den Kinderzentren Rat und Unterstützung holen. Viel zu oft fehlen Erwachsene, die sie fragen könnten. Wie legt man einen Gemüsegarten an? Wie wird eine Milchziege versorgt? Neben der medizinischen Erstversorgung der Kleinkinder soll Hilfe und Beratung für alle Dorfbewohner angeboten werden. 200 Familien werden beim Anbau von Mais und Soja unterstützt. Damit wird die Gemeinschaft gestärkt und kann den Kindern besseren Schutz bieten.
Mit Ihrer Hilfe helfen Sie den Waisenkindern in Malawi auf dem Weg in eine bessere Zukunft! Vielen Dank für Ihre Spende!