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Startfonds-Projekte

Aufbruch aus der Armut

Sie leben in bitterster Armut - sind aber voller Energie und Zuversicht. Eltern auf verschiedenen Kontinenten - wie hier in Äthiopien (Projekt 6095AC) und Indien (Projekt 2361AA) - haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Die Kindernothilfe unterstützt die engagierten Mütter und Väter dabei und gibt ihnen Starthilfe. Davon profitieren vor allem die Kinder!

Äthiopien Verwendung Mailing ÖsterreichDie kleine Genet arbeitet den ganzen Tag. Foto: Peterschroeder

Ohne Hilfe

Wenn Genet aus Äthiopien morgens neben ihren vier Geschwistern auf dem Lehmboden in der Rundhütte aufwacht, wartet kein Frühstück sondern Arbeit auf sie: Wasserholen, Holz sammeln, Kochen - den ganzen Tag. Ein oder zweimal am Tag bereitet die Mutter für alle ein Essen aus Getreide zu. Fleisch und Gemüse gibt es so gut wie nie. Durch die anstrengende Arbeit und die mangelnde Ernährung ist Genet oft krank. Aber das Mädchen weiß, dass die Mutter ihre Hilfe dringend braucht. Mit weniger als zehn Euro im Monat muss die Frau die Familie ganz alleine durchbringen - ein Überlebenskampf, an dem viele Äthiopierinnen zu zerbrechen drohen. Dabei schlummert gerade in diesen Frauen enormes Potenzial.

Äthiopien Verwendung Mailing ÖsterreichHier macht sich schon Aufbruchstimmung breit. Foto: Peterschroeder

Mit Ihrer Hilfe!

Ein paar Kilometer weiter packen Frauen auf dem Markt ihre Sachen zusammen. Sie lachen dabei. Ihre Waren, kostbar verzierte Körbe, Obst, Gemüse und Lämmer, haben sie gut verkauft. Damit können sie ihre Kleinkredite zurückzahlen, die sie für die Waren aufgenommen haben. Es bleibt auch noch Geld für kräftigende Mahlzeiten und eine kleine Rücklage als Ersparnis übrig. Diese Frauen sind Mitglieder von  Selbsthilfegruppen, die die Kindernothilfe derzeit in Äthiopien und anderen afrikanischen Ländern aufbaut.„Ich bin richtig stolz auf meine Mama", haben wir von einem Mädchen gehört, dessen Mutter ihr Einkommen so aus eigener Kraft verdoppelt hat. Mit Ihrer Unterstützung heute wollen wir weiteren 15.000 Frauen helfen.


 Verwendung Mailing ÖsterreichEin Vater mit großen Sorgen und Kinder mit großem Hunger. Foto: Kindernothilfe-Partner Ohne Hilfe

Jeden Morgen die gleichen Sorgen:„Was gebe ich meinen Kindern zu essen?" Der Vater des sechsjährigen Ajit aus Mahudi, einem der ärmsten Dörfer in Indien, weiß nicht mehr weiter. Sommer für Sommer wird der Monsun heftiger und reißt fruchtbaren Ackerboden mit sich. Die Trockenzeiten werden immer länger. Die Gegend nahe Pakistan sieht dann aus wie eine Steppe. Weil das kleine Stück Land der Familie ausgelaugt ist, wirft es nicht mehr genug Getreide und Gemüse ab, um alle satt zu bekommen. Die Not ist groß und so wie das Wasser beginnt auch die Hoffnung zu versiegen. Die Familien brauchen dringend Hilfe.

Mit Ihrer Hilfe!  Verwendung Mailing ÖsterreichNeue Wasserstellen bringen Leben in die Dörfer. Foto: Adler

Eine halbe Tagesstrecke von Mahudi entfernt sehen die Dörfer viel grüner aus. In Staubecken und Brunnen gibt es trotz Trockenzeit reichlich Wasser - für Menschen und Tiere. Dass aus dem ehemals dürren Brachland eine grüne Oase geworden ist, haben die Familien hier einer gewaltigen Kraftanstrengung zu verdanken, bei der die Kindernothilfe ihnen den Rücken gestärkt hat. Auch die Menschen in Mahudi und in sieben weiteren Dörfern wollen jetzt durch ein neues Projekt ihre Lage selbst verbessern. Zunächst geht es darum, das Regenwasser aufzufangen und Brunnen zu bohren. Mit genügend Saatgut und Nutztieren lässt sich dann der Hunger zurückdrängen. Und wenn die Not überwunden ist, kann Ajit auch wieder in die Schule gehen.

Ihre Hilfe heute schafft Aufbruchstimmung und ein besseres Leben. Sie ist der entscheidende Anstoß für ein Leben ohne Armut!

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