Kindernothilfe Österreich wurde mit dem Ziel gegründet, möglichst vielen Kindern in den ärmsten Regionen der Welt eine bessere Zukunft zu schaffen. An der Seite von in Armut lebenden Kindern setzt sich Kindernothilfe Österreich für eine Zukunft ohne Elend, Gewalt und Missbrauch ein. Um eine sparsame, effiziente und transparente Verwendung der anvertrauten Spenden und Patenbeiträge zu gewährleisten, hat Kindernothilfe Österreich spezielle Transparenz-Richtlinien festgelegt, die jährlich durch einen staatlich beeideten Wirtschaftstreuhänder überprüft werden. Die Richtlinien umfassen Kriterien zum Einsatz von Spendenmitteln, interne Qualitätsstandards in der Verwaltung und im Controlling, Angaben über die Wirtschaftsprüfungskanzlei und den Vorstand der Kindernothilfe Österreich sowie relevante Hinweise zum Österreichischen Spendengütesiegel. Kernpunkt des Österreichischen Spendengütesiegels ist eine unabhängige, externe Prüfung der Hilfsorganisation nach vertraglich festgelegten, einheitlichen Kriterien. Kontrolliert werden unter anderem die ordnungsmäßige Rechnungslegung, mögliche Unvereinbarkeiten, den Tatsachen entsprechende Spendenwerbung, die widmungsgemäße und sparsame Verwendung der Spendengelder sowie eine Transparenzpflicht gegenüber den Spendern. Weiters sind in den Transparenz-Richtlichtlinien aktuell verantwortliche Personen für den Datenschutz und die Spendenwerbung der Kindernothilfe Österreich angeführt.
Korruption, korrumpierendes und korruptes Verhalten gefährden die Entwicklungsprojekte, die Kindernothilfe Österreich über ihre Partner und lokalen Träger fördert. Durch Korruption werden zweckgebundene Gelder ihrem ursprünglichen Zweck entzogen und damit den Kindern, ihren Familien und Gesellschaften vor Ort gestohlen. Dabei ist es Kindernothilfe sehr bewusst, dass Korruption weltweit vorkommt und Schaden anrichtet. Deshalb müssen Prävention und Bekämpfung von Korruption in Österreich beginnen und dürfen nicht auf Partner, Träger und Projekte begrenzt werden. Bei Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern leitet Kindernothilfe Österreich im Sinne des organisationseigenen Anti-Korruptionskodex eine zivil- und strafrechtliche Verfolgung gegen die Verantwortlichen ein. Kindernothilfe Österreich hat daher auch einen eigenen Ombudsmann zur Korruptionsbekämpfung bestellt. Er nimmt Hinweise entgegen, wenn ein begründeter Korruptionsverdacht gegen die Kindernothilfe bestehen sollte. Ombudsmann im Sinne des Anti-Korruptionskodex (per 29.6.2009): Mag. Arno Sauberer, Öffentlicher Notar, Neubaugürtel 41, 1150 Wien
Gottfried Mernyi