Mädchen und Frauen haben es in vielen Ländern besonders schwer. Mädchen gehen seltener zur Schule als Buben, werden häufiger Opfer von Gewalt. Mädchen und Frauen haben oft nicht die Freiheit, über ihr Leben zu entscheiden. Die Kindernothilfe Österreich fördert deshalb ganz gezielt Mädchen und Frauen. Denn: Die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen nimmt bei der Armutsbekämpfung eine Schlüsselrolle ein.
Mädchen sind häufig benachteiligt. Foto: Uta Rademacher
Frauen tragen die Hauptlast der Armut
Mädchen und Frauen arbeiten oft im häuslichen oder ungeschützten Bereich der Schattenwirtschaft: im informellen Sektor. Sie haben keine rechtlich geschützte Stellung und sind ohne Renten- und Krankenversicherung.
Bildung stärkt Mädchen
Weltweit gehen 76 Prozent der Buben zur Grundschule, aber nur 72 der Mädchen. Im südlichen Afrika werden nur rund 20 Prozent der Mädchen eingeschult. Zwei Drittel aller Schulabbrecher sind Mädchen. Ohne Schulbildung haben sie keine Chance auf eine Berufsausbildung. Sie heiraten jung und bekommen früher Kinder. Durch das fehlende Wissen fehlt den Frauen eine wichtige Voraussetzung, um Entscheidungen über ihr Leben treffen zu können. Bei längerem Schulbesuch der Mütter sinkt die Kindersterblichkeit. Frauen mit Schulbildung heiraten später, bekommen weniger Kinder und können sie besser versorgen.
Mädchen sind oft Opfer von Gewalt. Foto: Jürgen Schübelin
Mädchen und Frauen wird in vielen Lebensbereichen Gewalt angetan
Was tut die Kindernothilfe Österreich?
Soll sich die Situation von Mädchen und Frauen verbessern, müssen Machtstrukturen geändert werden: Frauen brauchen weniger Macht über etwas, sondern eher zu etwas:
Die Kindernothilfe Österreich setzt sich dafür ein, dass sich die Situation von Mädchen und Frauen langfristig verbessert.