
Foto: Kindernothilfe
Kindernothilfe Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg. Die Vereine und Stiftungen mit Sitzen in Duisburg/Deutschland, Wien/Österreich, Aarau/Schweiz sowie Luxemburg setzen sich mit den gleichen Anliegen, Engagement und Ziel für Mädchen und Buben in den ärmsten Ländern der Welt ein.
Die Kindernothilfe in Deutschland wurde 1959 mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist die Kindernothilfe zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen.
1996 wurde die Kindernothilfe Österreich gegründet und arbeitet partnerschaftlich mit der Kindernothilfe Deutschland zusammen. Gemeinsam fördern die Kindernothilfe Partner rund 560.000 Kinder und Jugendliche in 28 Ländern der Welt, überwiegend durch Patenschaften in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Jahr 2004 wurde die Kindernothilfe Stiftung in der Schweiz gegründet, im Jahr 2009 die Kindernothilfe Luxemburg.
Die Kindernothilfe fördert Mädchen und Buben ganzheitlich. Das heißt, dass die Projekte und Programme im Ausland neben Schule und beruflicher Bildung immer auch die Gesundheit und Ernährung der Kinder sowie deren Familien berücksichtigen.
Seit Jahren tritt der so genannte Gemeinwesen-Entwicklungsansatz immer stärker in den Vordergrund. Erwachsenenbildungs-Programme, Einkommen schaffende Maßnahmen, Starthilfen und vieles mehr helfen den Familien auf dem Weg in ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben. Das kommt ganz besonders den Kindern zu Gute.
Die Auslandsaktivitäten laufen über Programme dort ansässiger Partner, die in der Arbeit mit Kindern erfahren sind. Koordiniert wird die Auslandsarbeit von der Geschäftsstelle in Duisburg.
In den letzten Jahren wurde die Katastrophenhilfe ein immer wichtigeres Anliegen der Kindernothilfe. Der Terroranschlag in Beslan, das Seebeben in Südasien, das Erdbeben in der Region Kaschmir - sie alle hinterlassen großes Leid bei den betroffenen Kindern und ihren Familien. Über unsere lokalen Partner aber auch Kooperationen mit Partnern in anderen Ländern sind wir in der Lage, rasche und effiziente Hilfe zu ermöglichen. Nothilfe, Traumaarbeit, Wiederaufbau und die Hilfe für die Familien durch Gemeinwesenentwicklungs-Projekte helfen Vergangenes zu verarbeiten und wieder mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen.
Luzia Wibiral