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Seit 25 Jahren setzen wir uns für Kinder in Not in Afrika, Asien und Lateinamerika ein. (Grafik: Martin Renner)

Eine Mission - 27 Kinderpatenschaften

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Roland Nikles und sein INVICTUS Team

Bei der INVICTUS Finanzmanagement GmbH in Wien wird soziale Verantwortung großgeschrieben. Seit Jahren unterstützen Gründer und Geschäftsführer Roland Nikles und sein Team Mädchen und Buben in Not durch Kindernothilfe-Kinderpatenschaften, denn er sieht es als ihre Pflicht an, "den Kindern in Afrika, Lateinamerika und Asien zu helfen, die sonst keine Chance auf ein normales Leben haben, so wie wir es kennen“. 

Roland Nikles

"Egal wie schlecht wir glauben, dass es uns geht, es gibt Kinder in der Welt, denen es noch schlechter geht und die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Ohne uns haben diese schon bei der Geburt verloren. Sie brauchen Unterstützung und Zugang zu Bildung, um den Teufelskreis von Armut zu durchbrechen und die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes, gutes Leben zu haben.

In meinem Unternehmen, der INVICTUS Finanzmanagement GmbH, sind wir ein junges, dynamisches Team, das für diese Mission brennt. Jeder Geschäftspartner, jeder Mitarbeiter aber auch jeder Kunde hat Anteil daran.

Mit jedem finanziellen Aufschwung aber auch mit jeder größeren Krise haben wir die Anzahl der Kinderpatenschaften erhöht. Somit haben wir im ersten Lockdown aber auch im dritten Lockdown der Corona Pandemie, jeweils die Kinderpatenschaften erweitert. Es macht uns wahnsinnig glücklich und gibt uns Kraft, auch diese schwierige Zeit zu überstehen."

 

Durch Bildung zu einem besseren Leben

Ob ein Schülerwohnheim in Indien, ein Kinderzentrum in Sri Lanka, eine Tagesstätte in Chile oder zahlreiche Hilfsprojekte für von Gewalt und extremer Armut betroffene Kinder in Brasilien, Guatemala, Swasiland, Uganda oder Bolivien - das sind Investitionen, die Herr Nikles gerne tätigt. Warum, erzählt er im Interview.

Was ist die Motivation hinter Ihrer Spendentätigkeit?

Roland Nikles: Die Vision meiner Firma ist es, finanzielle Unabhängigkeit für jeden zu schaffen. Wir sehen es als unsere Pflicht, einen Teil des Geldes, das wir in unserem Geschäft verdienen an Kinder weiter zu geben, die nicht das Glück gehabt haben, in unserem Wohlstand geboren worden zu sein. 

Was hat Sie dazu bewogen, Kinderpatenschaften bei der Kindernothilfe zu übernehmen?

Nikles: Vor der Übernahme unserer ersten von mittlerweile 27 Patenschaften war ich Single und hatte als Unternehmer alles verloren. Dennoch hat mir mein Gefühl gesagt, dass ich im Vergleich zu so vielen Kindern auf dieser Welt eigentlich gar keine Probleme habe. So ist in mir diese Mission aufgebrannt: der Wunsch, den Kindern zu helfen, die ohne uns keine Chance auf ein normales Leben haben - so wie wir es kennen. Wir wollen Kindern dieser Welt durch Bildung zu einem besseren Leben verhelfen. 

Was ist für Sie „das Besondere“ an einer Kinderpatenschaft?

Nikles: Jedes Kind soll das Recht auf ein ehrenhaftes Leben haben - und die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Ich muss nicht leiblicher Vater eines Kindes sein, sondern kann durch meine Arbeitskraft viele Kinder auf dieser Welt finanziell unterstützen, die sonst gar keine Chance haben.

Was sind aus Ihrer Sicht drei gute Gründe dafür, eine Kinderpatenschaft zu übernehmen?

Nikles: Den Kindern, für die solche Projekte geschaffen werden, geht es nicht gut und sie brauchen dringend unsere Unterstützung. Ich sehe es daher als meine Pflicht als Bürger, der arbeitet und dadurch ein Gehalt oder selbstständiges Einkommen bezieht, zumindest eine Kinderpatenschaft zu übernehmen. Eine Kinderpatenschaft bereitet zudem Freude. Es ist ein schönes Gefühl, wenn du weißt, dass du irgendwo in dieser Welt einem Kind zu einer Ausbildung verhilfst und dadurch auch zu der Möglichkeit, ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Ohne dich hat es keine Chance. Drittens lautet mein Motto: Egal, wieviel du verdienst, gib immer einen Teil an Menschen, die es notwendiger haben als du. Wenn du dir den Patenbogen eines Kindes in den Kindernothilfe-Projekten ansiehst, realisierst du erst, wie stark das Leben eines Menschen mit nur einem Euro am Tag zum Positiven verändert werden kann.

Bei 20 Patenschaften verliert man leicht den Überblick über die Entwicklung der einzelnen Kinder, oder?

Nikles: Ich bewahre alle Briefe meiner Patenkinder in einem Ordner auf. Und mein Ziel ist es, zumindest zwei Mal im Jahr selbst einen Brief zu schreiben, wenn es die Zeit erlaubt. Ich würde gerne auch selbst bei Projekten mitwirken oder sie besuchen - aber mir fehlt noch die Zeit.