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Seit 25 Jahren setzen wir uns für Kinder in Not in Afrika, Asien und Lateinamerika ein. (Grafik: Martin Renner)

Eine Solaranlage liefert den Strom für ganz St. Moses

Lilian aus Jinja, Uganda – Leiterin des St. Moses Children‘s Care Center
Lilian leitet das Waisenhaus St. Moses

„Mehr als 500 Kinder haben mit unserer Hilfe ein neues Zuhause bekommen und eine Ausbildung gemacht, ihre Ziele erreichen können und wieder ihren Weg zurück in die Gesellschaft gefunden“, sagt Lilian aus Jinja in Uganda. Seit ihrer Gründung 1996 unterstützt die Kindernothilfe Österreich das St.Moses Children’s Care Center am Ufer des Victoria Sees. Straßenkinder, Aidswaisen und Kinder aus extremer Armut bekommen hier ein neues Zuhause, einen geregelten Alltag und die Möglichkeit, in die Schule zu gehen. „Als ich vor 25 Jahren Uganda und das St. Moses Waisenhaus zum ersten Mal besuchte, bestand es aus Holzbaracken, die im feuchten Klima vor sich hin moderten. Wieviel haben wir schon geschafft!“, freut sich auch Ulrike Jung, Gründungsmitglied der Kindernothilfe Österreich. Ein Rundblick überzeugt: Mit seinen heimeligen Wohnhäusern, einer eigenen Schule, Werksräumen für Handarbeit und Holzarbeiten, eigenen Feldern zur Versorgung der Bewohner, Mitarbeiterhäusern, Spielplätzen und einem Fußballfeld ist St. Moses ein Ort der Geborgenheit.

St.Moses 2014 (Foto: Kindernothilfe)
Das Waisenhaus ist jetzt völlig autark
St.Moses 2014 (Foto: Kindernothilfe)
und spart wertvolle Stromkosten.

Eine durch die Kindernothilfe finanzierte Solaranlage liefert seit 2013 ausreichend Strom, um ganz St. Moses zu versorgen. „Seitdem müssen wir uns nicht mehr vor den zahllosen Stromausfällen fürchten und konnten unsere Stromrechnung sogar um 50 Prozent reduzieren“, freut sich Lilian. „Unser nächstes Ziel ist es jetzt, für die Menschen in St. Moses Regenwasseranlagen zu installieren.“ Regenwasser ist von hoher Qualität und kann leicht zu Trinkwasser aufbereitet werden. Es soll auf den Dächern des Kinderzentrums gesammelt und in einem Tank von 100.000 Litern gespeichert werden. Der Wasserbedarf der Menschen in St. Moses wäre damit komplett von der städtischen Wasserversorgung unabhängig, so das neueste Projekt.