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Wie leben Kinder anderswo?

Eine Entdeckungsreise nach Uganda mit der Kindernothilfe Österreich

Ruth Gabler & Katharina Huber bei der 13. Kinder Business Week (Foto: Kindernothilfe Österreich)
13. Wiener Kinder Business Week

Neben rund 70 anderen, namhaften Unternehmen und Organisationen waren auch wir heuer erstmals bei der 13. Wiener Kinder Business Week am WKO Campus dabei. Dies bot uns die Möglichkeit, Kindern zwischen acht und 14 Jahren unsere Arbeit näher zu bringen, und in ihnen ein erstes Bewusstsein für die Notwenigkeit von Entwicklungszusammenarbeit vor Ort zu wecken.

 

Im Rahmen des eineinhalbstündigen Workshops „Wie leben Kinder anderswo?“ konnten sie einen kleinen Einblick in den Alltag der gleichaltrigen Florence aus Uganda gewinnen. Die Kinder waren mit Eifer bei der Sache und sparten nicht mit Fragen. Und das, obwohl oder vielleicht gerade weil wir sie mit dem für sie doch nicht ganz alltäglichen Thema, dass es Mädchen und Buben in anderen Teilen dieser Welt nicht ganz so gut geht wie hier bei uns, konfrontierten.

Ganz besonders faszinierten sie die Wohn- und Hygienesituation, die vor allem in den armen, ländlichen Gebieten Ugandas nach wie vor äußerst prekär isind.

Kuh auf Motorrad Uganda.jpg
Kuhtransport am Bodaboda ist keine Seltenheit
in Uganda (Foto: Kindernothilfe Österreich).
Kinder Business Week 2018 (Quelle: Rudolf Handl)
Die Kinder versuchten sich in der
Landessprache... (Foto: Rudolf Handl)

Auch, dass auf einem einzigen kleinen Motorradtaxi, dem sogenannten „Bodaboda“, bis zu sieben Personen oder auch einen ganz Kuh befördert werden, fesselte ihre Aufmerksamkeit. Als sie dann ausprobieren durften, wieviel Geschicklichkeit es braucht, um Wasserflaschen auf dem Kopf zu tragen, waren sie mehr als überrascht, gleichzeitig aber ebenso vom Spaßfaktor dieser ugandischen Freizeitbeschäftigung überzeugt.

Kinder Business Week 2018 (Foto: Rudolf Handl)
... und bastelten Fußbälle aus Müll.
(Foto: Rudolf Handl)
Kinder Business Week 2018 (Foto: Rudolf Handl)
Mit diesem Fußball lassen sich Tore schießen!
(Foto: Rudolf Handl)

Als großes Highlight bastelten wir mit ihnen zum Schluss einen Fußball aus Müll – ganz nach dem Vorbild ihrer Altersgenossen in Uganda.

Es war eine spannende Reise für uns, auf die wir uns an diesem Nachmittag mit den 13 Kindern begeben hatten. Die positiven Rückmeldungen der abenteuerlustigen Teilnehmer bestärkten uns, dass es – auf kindergerechte Art – möglich ist, auch ein anspruchsvolles Thema wie Armut und Entwicklungszusammenarbeit an das Mädchen und den Buben zu bringen.