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Ein Vater trägt seine Tochter durch die Trümmer nach der Explosion (Foto: DPA)

Explosion in Beirut: ein Lagebericht

Die Katastrophe im Hafen ist für die Bevölkerung ein weiterer Albtraum. Das Land leidet unter einer der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte, fast die Hälfte der Bevölkerung gilt als arm, die Zahl der Corona-Infizierten steigt. Die Menschen brauchen jetzt dringend Hilfe.

Die Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut Anfang August forderte bisher mehr als 150 Tote, 5.000 Verletzte, viele Menschen werden vermisst; rund 300.000 Menschen sind offiziellen Angaben nach obdachlos. Die Schäden in Höhe von schätzungsweise 3 bis 5 Milliarden Dollar betreffen nach Behördenangaben etwa die halbe Stadt. Über Beirut wurde ein zweiwöchiger Notstand verhängt. Mindestens drei Krankenhäuser und 12 Zentren der primären Gesundheitsversorgung wurden schwer beschädigt oder vollständig funktionsunfähig gemacht. Das verschärft die ohnehin durch COVID-19 stark angespannte Gesundheitsversorgung noch weiter. Die Kliniken kommen vor allem bei der Auslastung der Intensivstationen an ihre Kapazitätsgrenzen. In den Kindernothilfe-Projekten sind die Menschen und Mitarbeiter wohl auf, stehen aber unter Schock.

Im Rahmen unseres Humanitäre-Hilfe-Programms arbeiten wir mit vier Partnerorganisationen vor Ort zusammen:

  • AMEL ist in die nationale/internationale Hilfe eingebunden und versorgt die Menschen mit Nahrungsmitteln, Wasser, medizinischer Hilfe und Schutzausrüstungen.
  • AMURT Lebanon beteiligt sich ebenfalls an Soforthilfemaßnahmen. Geplant ist ein Projekt mit dem Fokus auf psychosozialer Unterstützung (PSS) – entweder eine mobile PSS-Einheit oder ein fester Standort – sowie PSS-orientierte Lehrvideos/Awareness über Social Media.
  • CCN/DCI stellt medizinisches Material für verwundete Kinder und ihre Familien bereit; außerdem soll es speziell für Kinder Unterstützung bei der Ernährung sowie psychosoziale Hilfestellungen geben.
  • Mitarbeiterinnen von Just Childhood unterstützen die Aufräumarbeiten im Katastrophengebiet.

Die Situation im Libanon und in der Hauptstadt war für viele Kinder und Familien schon vor der Explosion nicht einfach. Jetzt haben viele Familien ihre Lebensgrundlage verloren. Umso wichtiger ist es, unsere Hilfe für die Kinder zu verstärken. Mit den Spendengeldern werden die Projektaktivitäten im Libanon unterstützt und so Kinder und Jugendliche in dieser schwierigen Situation geschützt.

 


Ja, ich möchte das Projekt „Explosion in Beirut“ in Libanon unterstützen mit:

z.B. können die ärztliche Versorgung von neun Kindern in den Philippinen sichern.

z.B. können Eltern in Peru die Möglichkeit geben, zu erfahren welche Folgen ausbeuterische Kinderarbeit auf ihre Kinder hat.

z.B. können es 90 Familien in Äthiopien ermöglichen, verbesserte Anbaumethoden zu lernen.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Soforthilfe vor Ort

Humanitäre Hilfe

Im Katastrophenfall ist schnelle Hilfe überlebenswichtig. Nach der akuten Soforthilfe helfen wir Kindern und ihren Familien, ihre Not nachhaltig zu überwinden, Zerstörtes wieder aufzubauen und neuen Krisen vorzubeugen.

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