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Vergissmeinnicht-Aktion 2019 (Foto: Schedl)

Kindernothilfe Österreich bedankt sich mit „Vergissmeinnicht“ 

(Wien, 24.4.19) Mittlerweile hat es Tradition, dass die Mitglieder der Gemeinschaftsinitiative für das gute Testament im Frühling ein Beet voller Vergissmeinnicht pflanzen – als Erinnerung an all jene Menschen, die in ihrem Testament neben ihrer Familie auch eine gemeinnützige Organisation bedacht haben oder bedenken werden. So auch dieses Jahr am Maria-Theresien-Platz in Wien.

063_20190424_(c)Schedl_Vergissmeinnicht_Organisationen.jpg (Quelle: Ludwig Schedl, Vogtgasse 28/15, 1140 Wien)
Kindernothilfe-Leiter Gottfried Mernyi pflanzt Vergissmeinnicht.
004_20190424_(c)Schedl_Vergissmeinnicht_Gruppe.jpg (Quelle: Ludwig Schedl, Vogtgasse 28/15, 1140 Wien)
Die Mitglieder der "Initiative für das gute Testament" bedanken sich bei ihren Testamentsspendern.

"Das Vergissmeinnicht steht für das philanthropische Vermächtnis all jener Menschen, die mit ihrer Unterstützung über das eigene Leben hinaus Gutes tun.“, erläuterte Vergissmeinnicht-Initiator Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband der österreichischen Spendenorganisationen.

Mit rund 63 Millionen Euro im Jahr 2018 hält der Aufwärtstrend der letzten Jahre bei Vermächtnissen zugunsten gemeinnütziger Organisationen in Österreich an. „Jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet!“, zeigt sich Günther Lutschinger beeindruckt. Auch dank der Informationsarbeit von Vergissmeinnicht wissen bereits 76 Prozent der Österreicher über 40 Jahre, dass man neben Angehörigen auch gemeinnützige Organisationen im Nachlass berücksichtigen kann. Rund 14 Prozent der Menschen hierzulande können sich dies laut Umfrage des Market-Instituts tatsächlich vorstellen. Im Jahr 2012 waren es vergleichsweise erst acht Prozent. Wichtigster Beweggrund für eine Testamentsspende ist der „gute Wille“ sowie die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen. Durchschnittlich bedenken Testamentsspender im Testament zwischen drei und sieben Organisationen, haben einen religiösen Hintergrund, sind tendenziell alleinstehend und vermachen großteils Vermögen zwischen 50.000 und 100.000 Euro.

Tabuthema Testamentsspende

Nur 30 Prozent der Österreicher über 40 Jahre haben ein Testament verfasst. Noch immer viel zu wenige Menschen wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen seit der Erbrechtsreform Bescheid. Ebenfalls wissen viele nicht, dass das Erbe automatisch an den Staat fällt, wenn kein Testament vorliegt und keine gesetzlichen Erben vorhanden sind (2012-2015 über 12 Millionen Euro). In Österreich werden pro Jahr 900 Nachlässe als erblos gemeldet. „Mit einem Vermächtnis für den guten Zweck kann nicht nur selbst bestimmt werden, was mit dem eigenen Vermögen geschieht, es eröffnet auch die außergewöhnliche Möglichkeit, Anliegen, die einem schon immer wichtig waren, über das eigene Leben hinaus zu unterstützen“, weiß Günther Lutschinger.

Die Initiative Vergissmeinnicht

Die Gemeinschaftsinitiative will das öffentliche Bewusstsein über die Möglichkeit des gemeinnützigen Vermachens stärken und bietet allgemeine, neutrale Informationen zum Thema an. Durch eine Partnerschaft mit der Österreichischen Notariatskammer kann zudem eine professionelle, rechtliche Beratung vermittelt werden. Insgesamt 78 österreichische Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Soziales, Gesundheit, Menschenrechte, Tierschutz und Umweltschutz, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung, darunter auch die Kindernothilfe Österreich, sind Teil der Initiative.

Mehr Informationen unter: 
https://www.kindernothilfe.at/Helfen/Spenden/Testament+und+Erbschaft/Initiative+Vergissmeinnicht.html

Rückfragen:
Mag. Gottfried Mernyi
Telefon: 01/513 93 30-20
gottfried.mernyi@kindernothilfe.at