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Hände waschen ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen den Coronavirus (Foto: Jakob Studnar)

Kindernothilfe: eine Million Euro Soforthilfe für Corona-Schutz

Die Kindernothilfe Organisationen stellen eine Million Euro für Soforthilfe für Corona-Präventionsmaßnahmen für bedürftige Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika bereit.

Mit der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus auf allen Kontinenten sieht die Kindernothilfe auf Millionen Kinder weltweit verheerende Nebenwirkungen zukommen. „Das Corona-Virus hat die Entwicklungs- und Schwellenländer erreicht und wird besonders die Mädchen und Buben dort hart treffen“, sagt Gottfried Mernyi, Geschäftsleiter der Kindernothilfe Österreich. So befindet sich etwa in Brasilien die Hälfte aller Intensivbetten in teuren Privatkliniken. Honduras mit neun Millionen Einwohnern verfügt lediglich über 100 Beatmungsgeräte. In Indien wurde eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Millionen Menschen aber sind dort auf ihre Arbeit als Tagelöhner angewiesen – sie haben durch den vollständigen „Lockdown“, wie die Ausgangssperre in Indien genannt wird, kein Einkommen mehr und somit auch kein Geld, um für sich und ihre Familien Essen zu kaufen.

Die desolate Gesundheitsversorgung in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind aber nur das eine Problem. Steigende Armut in den Familien, Hunger, fehlende Lernangebote für die Kinder und eine Zunahme der häuslichen Gewalt seien weitere fatale Folgen, so Mernyi. „Es gibt noch keine gesicherten Zahlen über die Zunahme von Gewalt und Frühverheiratung durch die Pandemie. Aber aus Erfahrung durch die Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten wissen wir, dass Kinder in diesen Situationen besonderen Schutz benötigen, den sie momentan nicht erhalten.“

Im thailändischen Kindernothilfeprojekt Baan Doi werden Schutzmasken selbst hergestellt (Foto: Barbara Meisl)
Im thailändischen Kindernothilfeprojekt Baan Doi werden Schutzmasken selbst hergestellt (Foto: Barbara Meisl)

Um die Projektarbeit rasch an die neuen Herausforderungen anzupassen, stellt der Kindernothilfe-Verbund in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zusätzlich eine Million Euro für Soforthilfemaßnahmen und zusätzliche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung. Gesundheitsversorgung, Hygieneschulungen und Hygiene-Sets sowie Aufklärung über das Virus und wie man sich davor schützen kann, sind Teil der Maßnahmen. „Wir haben starke und verlässliche Partnerorganisationen in allen Projektländern, um diese Aufgabe zu meistern. Helfen auch Sie uns, Kinder im Zuge dieser Pandemie zu schützen“, bittet der Kindernothilfe-Geschäftsleiter auch Spender und Spenderinnen um Mithilfe. 

Helfen Sie uns, diese Krise gemeinsam zu überstehen und Kinder weltweit vor dem Coronavirus zu schützen! Ihre Spende kommt unserer Projekt- und Aufklärungsarbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute.

Herzlichen Dank.


Ja, ich möchte das Projekt „Kindernothilfe: eine Million Euro Soforthilfe für Corona-Schutz“ unterstützen mit:

damit ein Kind und seine Familie 1 Woche aureichend essen können

damit ein Kind und seine Familie notwendige Hygieneartikel für 2 Wochen haben

damit 2 Monate lang Corona-Aufklärungsarbeit geleistet werden kann

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €