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(Foto: AP Photo/Tsvangirayi Mukwazhi)

Zyklon Idai rund einen Monat danach: erst Dürre, jetzt Flut – die Folge bleibt Hunger

Nicht nur die Menschen in Mosambik wurden vom Zyklon Idai schwer getroffen. Auch in den Nachbarländern Simbabwe und Malawi haben viele der Menschen ihr gesamte Hab und Gut verloren. 

Bei ihren Hilfstransporten haben unsere Partner eine genaueren Überblick über das Ausmass der Katastrophe bekommen:

Idai hat über 1.000 Tote gefordert. Wieviele es wiklich sind weiss niemand, denn viele der Leichen wurden einfach ins Meer gespült. Insgesamt sind mehrere Millionen Menschen betroffen. Circa 150.000 Menschen leben seit Mitte März in Auffanglagern. Eine der grössten Gefahren ist noch immer der Ausbruch von Seuchen und Krankheiten. Knapp 4.400 Menschen haben sich bislang mit der Durchfallerkrankung Cholera infiziert. Rund 7.500 an Malaria. Besonders die Kinder sind aufgrund der Lebensmittelknappheit und der schlechten Trinkwasserlage von Krankheiten bedroht.


Zur Situation in Simbabwe:
Einst galt Simbabwe als die Kornkammer Afrikas – doch heute leben viele der armen Bauern nur noch von der Hand in den Mund. Schon vor der grossen Dürre 2016 waren rund 1.5 Mio. Menschen auf Nahrungshilfen angewiesen. Im El Niño-Jahr 2015 waren es schlagartig mehr als 2.5 Mio. Hungernde. Noch immer kämpft eine Vielzahl dieser Menschen in Simbabwe gegen den Hunger. Die kommende Ernte gab den Menschen Hoffnung und hätte im Herbst die knappen Vorräte wieder aufgefüllt. Doch Idai hat alles zerstört. Statt Hoffnung herscht nun Verzweiflung, denn die Häuser sind zerstört, das Vieh ist tot und die Felder unbrauchbar.

Aktuelle Zahlen:

  • Die Zahl der Toten ist auf 360 gestiegen und noch immer wissen viele Menschen nichts über das Schicksal von vermissten Angehörigen.
  • 95 Prozent der Straßen und Brücken in Chimanimani sind durch die Flut beschädigt worden.
    Mehr als 270.000 Menschen brauchen dringend Hilfe, darunter 90.000, die obdachlos geworden sind und sämtliches Hab und Gut verloren haben.
  • 60.000 Kinder sind beseonders auf Schutz angewiesen, 100.000 Kinder in 9 Distrikten müssen dringend behördlich registriert werden, damit sie staatliche Hilfsleistungen in Anspruch nehmen können.

Zur Situation in Malawi
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Eigentlich hätten die Menschen dort bald Ernten sollen, doch nun hat Idai auch hier nahe zu die gesamte Ernte vernichtet. In einem Land, das hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt, ist dies besonders fatal.

Aktuelle Zahlen:

  • Die Zahl der Toten wird aktuell mit nur 60 angegeben. Aber auch in Malawi werden noch immer viele Menschen vermisst.
  • Ca. 900.000 Menschen in 13 Distrikten sind von der Katastrophe betroffen, wie in Mosambik oder Simbabwe existieren ganze Dörfer und Städte nur noch auf der Landkarte.In den vergangen Wochen waren unsere Teams unterwegs.

 
Dank verschiedener Notfallfonds konnten wir unmittelbar nach der Katastrophe damit beginnen, an die Betroffenen Hilfsgüter in der Region zu verteilen. Insgesamt 1.000 Familien werden aktuell durch unsere beiden Partne FACT Mutare und SOAP in Simbabwe und Malawi mit Hilfsgütern versorgt. Dazu zählen Lebensmittel wie Öl, Maismehl, Salz und Trockenfisch, sauberes Wasser, Hygieneartikel, Wasseraufbereitungstabletten und Decken, Moskitonetze, Hilfe bei der Reparatur der Häuser und Hütten, Verteilung von Saatgut und Küchenutensilien.  

Bitte unterstützen Sie unsere Katastrophenhilfe mit einer Spende! Herzlichen Dank.

Spendenkonto:
Erste Bank
IBAN AT142011131002803031
BIC GIBAATWW
Kto.-Nr. 310028-03031, BLZ 20111
Kennwort: Simbabwe

 

Rückfragen:
Mag. Gottfried Mernyi
Telefon: 0650/4088073
gottfried.mernyi@kindernothilfe.at


Ja, ich möchte das Projekt „Zyklon Idai: Soforthilfe in Malawi und Simbabwe“ in Simbabwe unterstützen mit:

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