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Nachhaltige Wasserprojekte mildern die Auswirkungen der Dürre in Ostafrika

Wasserkiosk in Kitui

Zapfstelle für Trinkwasser. Foto: Beyer

Täglich sterben 4.000 Kinder an verunreinigtem Trinkwasser und mangelnder Hygiene. „Diese Situation ist untragbar", betont Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich anlässlich des internationalen Weltwassertages am 22. März.

Wien, 22.3.2012 - Auch wenn fast 90 Prozent der Weltbevölkerung mittlerweile Zugang zu sauberem Wasser haben, bleibt die Versorgung in den Dürregebieten Afrikas problematisch. „Gemeinsam mit den Familien können wir durch gezielte Maßnahmen zur dauerhaften Wasserversorgung negative Auswirkungen auf die Gesundheit weitgehend vermeiden", so Wibiral.

Wenn - wie in den Dürregebieten am Horn von Afrika und in der Sahelzone - kein ausreichender Zugang zu sauberem Trinkwasser und Ernährung gewährleistet ist, sind die gesundheitlichen Langzeitfolgen für Kinder besonders dramatisch", erklärt Wibiral. „Grund genug für die Kindernothilfe in nachhaltige Wasserprojekte zu investieren."

Um die Versorgungslage der Familien langfristig zu verbessern, setzt die Kindernothilfe in ihren Projekten in Ostafrika auf die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in nachhaltiges Wassermanagement, den Bau von Brunnen und Wasserrückhaltebecken sowie auf intensive Schulungen der Dorfgemeinschaften.

Mit Erfolg: So konnten im kenianischen Kitui durch diese Maßnahmen über 14.000 Kinder und Erwachsene die schlimmste Dürrezeit im vergangenen Jahr gut überstehen. Bereits 2009 hatten die Dorfbewohner dort mit Unterstützung der Kindernothilfe einen Brunnen gebohrt und zur Sicherstellung der Versorgung mit Trinkwasser acht Zapfstellen installiert.

Die Kindernothilfe hat mit ihrer humanitären Hilfe am Horn von Afrika bisher etwa 200.000 Menschen erreicht, davon an die 130.000 Kinder. Mit langfristig angelegten Projekten und Maßnahmen zur Wasserversorgung will die Kindernothilfe die Lebensgrundlage vieler Menschen in der Krisenregion sicher stellen.