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Weltbildungstag: Kindernothilfe fördert Straßenkinder in Uganda

Pressereise Radioschule KNH in Sambia - Radioschulen (Quelle: Jakob Studnar)
700 Straßenkindern aus Mbale wird ein Wiedereinstieg in die Schule ermöglicht. Foto: Studnar

Anlässlich des Schulbeginns im Osten Österreichs und dem Welttag der Alphabetisierung, der am 8. September begangen wird, erinnert die Kindernothilfe Österreich an die Bedeutung von Bildung: Ein neues Projekt der Kindernothilfe ermöglicht auch 700 Straßenkindern in Uganda den Wiedereinstieg in die Schule.

Wien, 4.9.2015 – Anlässlich des Schulbeginns im Osten Österreichs und dem Welttag der Alphabetisierung, der am 8. September begangen wird, erinnert die Kindernothilfe Österreich an die Bedeutung von Bildung: Lesen und Schreiben zu können ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und notwendig, um sich aus Armut befreien zu können. Denn noch immer haben 58 Millionen Kinder und 63 Millionen Jugendliche keinen Zugang zu Schulbildung – das geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2015 hervor. Noch immer ist Bildung ein Privileg, noch immer können weltweit rund 781 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben, fast zwei Drittel davon sind Frauen und Mädchen.

Mit ihrem neuen Projekt in der Region Mbale in Uganda fördert die Kindernothilfe rund 700 Straßenkinder, hilft bei der Reintegration in Schulen und bietet Berufsausbildungen an.Mbale ist eine Stadt im Nordosten Ugandas am Fuße des Mount Elgon. Wie in vielen Städten Afrikas nimmt auch hier die Anzahl an Straßenkindern immer weiter zu. Viele haben ihre Eltern durch Aids verloren, andere kommen aus zerrütteten oder extrem armen Familien. Ihnen ist eines gemeinsam: Sie hoffen auf ein besseres Leben auf der Straße, auf Unabhängigkeit und dass sie eigenes Geld verdienen können. Doch schnell müssen sie feststellen, dass auch hier von Menschen bedroht werden, dass es ihnen an Essen mangelt und sie noch dazu kein Dach über dem Kopf haben.

Gemeinsam mit dem lokalen Partner Child Restoration Outreach (CRO) betreibt die Kindernothilfe ein Straßenkinderzentrum in Mbale. Dort bekommen die Mädchen und Buben warme Mahlzeiten und lernen in Rehabilitationskursen Lesen und Schreiben, Englisch und Mathematik. Nach neun Kursmonaten gehen die Kinder wieder regulär in die Schule oder beginnen eine Ausbildung. Die Sozialarbeiter helfen zudem bei der Reintegration der Kinder in ihre Familien und einer Verbesserung der gesamten Lebenssituation. Die Eltern werden dabei unterstützt, Einkommen schaffende Maßnahmen, wie zum Beispiel die Gründung eines kleinen Unternehmens, zu beginnen. Auch die Eltern und Familien werden in die Schulungen miteinbezogen – gemeinsam wird die Bedeutung von Bildung erarbeitet.

Rückfragen:
Gottfried Mernyi
Kindernothilfe Österreich - Geschäftsleitung
T: +43 1 5139330-20 DW
presse@kindernothilfe.at