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Kindernothilfe kämpft gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Zum Welttag gegen Kinderarbeit präsentiert die Kindernothilfe Österreich ihre Erfolgszahlen für 2018 – Schwerpunkt ihrer Arbeit war auch im Vorjahr der Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit.

Sambia März 2016: Sandsteinbruch BIC (Quelle: Malte Pfau)
Weltweit schuften Millionen von Kindern unter ausbeuterischen Bedingungen. Die Kindernothilfe kämpft mit ihren Projekten gegen die Ausbeutung. Quelle:Herrmanny/Kindernothilfe

(Wien, 11.6.19) – Weltweit arbeiten 152 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, um sich und ihre Familien ernähren zu können, 73 Millionen davon unter ausbeuterischen, meist gesundheitsgefährdenden Bedingungen. In Afrika ist die Verbreitung von Kinderarbeit drastisch: eines von fünf Kindern muss teils ausbeuterischen Arbeiten nachgehen, um zu überleben, so die aktuellen Zahlen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.

 In ihrer Projektarbeit setzt die Kindernothilfe vor allem auf Bildung, Schutz vor Gewalt und den Kampf gegen ebendiese ausbeuterische Kinderarbeit. Dazu müssen für die Kinder und ihre Familien vor allem Alternativen geschaffen werden – alternative Einkommensmöglichkeiten zu den ausbeuterischen Arbeiten, ein Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, Sicherung von ausreichend Ernährung und sauberem Trinkwasser. In 146 Projekten in 31 Ländern weltweit erreichte die Kindernothilfe im Vorjahr mit ihrer Arbeit Hunderttausende Kinder und Familien in Not. Für die Arbeit standen laut eben erschienenem Jahresbericht Erträge in Höhe von 1,944 Millionen Euro zur Verfügung, die in die Projekte weitergeleitet werden konnten – und das dank der Unterstützung durch mehr als 3.600 Patenschaften und 17.566 Spender und Spenderinnen.

Schwerpunkt der Kindernothilfe-Projektarbeit – auch im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit - ist die Stärkung von Frauen durch Selbsthilfegruppen: In wöchentlichen Treffen sparen sie gemeinsam, investieren Kleinstkredite in kleine Geschäftsideen und suchen so nach Auswegen aus der schlimmsten Not. Weltweit hat die Kindernothilfe bereits mehr als 35 Tausend Selbsthilfegruppen initiiert. „Über die Mütter in diesen Gruppen erreichen wir auch die Kinder. Dieser Ansatz verändert nicht nur das Leben eines einzelnen Kindes, sondern den Lebensstandard ganzer Gemeinden und Regionen“, berichtet Sinafikish Legesse, Selbsthilfegruppen-Koordinatorin der Kindernothilfe in Äthiopien und Somaliland, direkt aus der Projektarbeit.

Gottfried Mernyi, Geschäftsleiter der Kindernothilfe: „Der Kindernothilfe Österreich sind der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Ausbeutung und Armut ein besonderes Anliegen, deshalb setzen wir uns weltweit besonders für die Einhaltung der Kinderrechte ein."

 

Rückfragen:
Mag. Julia Drazdil-Eder
Telefon: 01/513 93 30-60
julia.drazdil-eder@kindernothilfe.at