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Zotter verkauft 100.000 Kindernothilfe-Schokos

Die Zotter Schokoladen Manufaktur Zotter hat in Kooperation mit der Kindernothilfe Österreich eine Schokolade für Kinder in Not kreiert: Nun sind bereits mehr als 100.000 „Schokolade macht Schule“-Tafeln verkauft.

(Wien, 30. Oktober 2019) Mehr als 100.000 Mal ist die „Schokolade macht Schule“-Tafel der steirischen Zotter Schokoladen Manufaktur bereits über den Ladentisch gegangen. 50 Cent pro verkaufter Schoko fließen in ein Kindernothilfe Projekt im Norden Perus. Fazit: Bereits 50.000 Euro aus dem Schokoverkauf ermöglichen Mädchen und Buben, die schon im Volksschulalter in Ziegeleien und Steinbrüchen schuften müssen, in die Schule zu gehen.

„Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung“, erklärt Chocolatier Josef Zotter sein Engagement. „Vor zweieinhalb Jahren haben wir vom Projekt der Kindernothilfe im Norden von Peru erfahren und beschlossen, mit der Sorte ,Schokolade macht Schule‘ die arbeitenden Kindern dort zu unterstützen. Damit sie eine Schulbildung erhalten und aus der ausbeuterischen Kinderarbeit aussteigen können.“

Julia Zotter, die älteste Tochter des Schokoladenmachers, hat selbst das Kindernothilfe-Projekt vor Ort besucht, um sich ein Bild zu machen, und erzählt beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Projektmitarbeiter eine Umgebung schaffen, in der die Kinder unbeschwert sein und in die Schule gehen können. Man kann hier wirklich etwas erreichen.“ Und Josef Zotter ergänzt: „Ich bin überwältigt und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Demut, dass wir mittlerweile über 100.000 Schokolade macht Schule-Tafeln verkauft haben – und es uns so möglich ist, einen Betrag von mehr als 50.000 Euro zu spenden!“

Julia Zotter in Cajamarca
Julia Zotter zu Besuch im Kindernothilfe-Projekt in Cajamarca. Quelle: Graeme Kennedy/Zotter

Das Projekt

Der Stadtteil Santa Barbara in Cajamarca ist die zweitärmste Region Perus. Das Einkommen der Eltern reicht oft nicht aus, um für Nahrung, medizinische Versorgung oder eine Schulbildung aufzukommen. Schon im Volksschulalter schuften die Kinder Santa Barbaras in einer der rund 50 Lehmgruben und Ziegeleien, die sich hier im hügeligen Hochland angesiedelt haben. Viele der Kinder sind unterernährt, leiden durch die Schwerstarbeit unter Krankheiten der Atemwege, an der Haut und am Magen.

Die Kindernothilfe und ihr lokaler Partner IINCAP (Instituto de INvestigación y CApacitación y Promoción „Jorge Basadre“) stehen den arbeitenden Kindern zur Seite und weisen Wege aus der Ausbeutung. Den Müttern werden Schulungen angeboten, sie erhalten Kredite für eine kleine Unternehmensgründung oder können beispielsweise in der von IINCAP eingerichteten Backstube mitarbeiten. Damit sinkt die Notwendigkeit, dass die Kinder weiterhin in den Ziegeleien schuften müssen. Den Kindern finanziert das Projekt die Schulbücher und -uniformen, ermöglicht Bildung im eigens eingerichteten Förderzentrum, übernimmt Examensgebühren und erteilt kostenfreien Nachhilfeunterricht. Ältere Jugendliche erhalten Unterstützung bei der Berufsausbildung.

Die „Schokolade macht Schule“-Tafeln sind im Handel und online unter www.zotter.at erhältlich.

Rückfragen:
Mag. Julia Drazdil-Eder
Telefon: 01/513 93 30-60
julia.drazdil-eder@kindernothilfe.at