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Gemeinsam für die Schwächsten

Die Gemeinde Liesing hat ein besonderes Credo, das sie sich auch bei den Umbauarbeiten im Jahr 2008 nicht nehmen ließ: Jahr für Jahr spendet sie 30 % ihrer Eigenkollekte für Hilfsmaßnahmen, die Familien in Entwicklungsländern neue Wege in eine bessere Zukunft ermöglichen. Die Wahl fiel diesmal auf ein Projekt der Kindernothilfe Österreich, das sich für ehemalige Kindersoldaten und Waisenkinder in Norduganda engagiert. Insgesamt 4.662 € ermöglichen Kindern die Rückkehr in ihre Dörfer.

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V.l.n.r.: Thomas Gangl, Hartmut Rücker, beide Kindernothilfe Vorstand, Luzia Wibiral, Kindernothilfe Geschäftsführung, Ulrike Hampel, EZA-Kreis der Pfarrgemeinde, Christian Kikuta, Kurator. (Foto: Mennig)

Pfarrer Andreas Fasching, Leo Warzecha, Ulli Hampel und Lore Brandl-Berger vom EZA-Kreis der Evangelischen Gemeinde Wien-Liesing sind sich einig: „Möglich wurde der Beitrag vor allem durch die großartige Mitwirkung der Gottesdienstbesucher. Wir haben von Beginn an über das Projekt berichtet und sind sicher, dass den meisten das Schicksal der KindersoldatInnen ebenso nahe geht wie uns. Unser gemeinsamer Beitrag soll den Kindern eine friedliche Zukunft ermöglichen. Wenn das gelingt, freuen wir uns ganz besonders.“

Afrika/Norduganda - die Spuren des Bürgerkriegs

Niemand weiß genau, wie viele Kinder verschleppt wurden. Sicher ist: Die Mädchen und Buben haben Schreckliches erlebt. Zahlreiche Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht. Viele Mädchen und Buben mussten den brutalen Mord an ihren Eltern miterleben. Die Rebellengruppe hat die Kinder gezwungen, anderen brutale Gewalt anzutun. Zurück bleiben seelische und oft auch körperliche Wunden, die nur sehr langsam heilen.

Rückkehr in ein „normales Leben“

Durch geduldige Fürsorge bekommen die Kinder wieder Vertrauen zu ihren Mitmenschen. Praxisorientierte Berufsausbildung schafft den Mädchen und Buben eine neue Lebensperspektive. Im Projekt der Kindernothilfe werden die Kinder und Jugendlichen auf die Rückkehr in ihre Dörfer vorbereitet, wo sie aktiv am Wiederaufbau mitwirken können.

Kinder im Mittelpunkt

Am 28. September 2008 wurde die Hilfe noch einmal verstärkt. Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich: „Die Kinder wurden sehr früh mit brutaler Gewalt konfrontiert. Ein friedliches Miteinander können sich die meisten überhaupt nicht vorstellen. Die Unterstützung ermöglicht psychologische Betreuung und eine den lokalen Gegebenheiten angepasste Ausbildung.“

Weitere Infos: www.evang-liesing.at