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Foto: Kindernothilfepartner

Frauen und Kinder stärken

Pakistan gehört noch heute zu den ärmsten Ländern Asiens. Viele Kinder sind von Unterernährung betroffen, erhalten keine ordentliche Schulbildung und leben unter schlechten hygienischen Bedingungen. Im Projektgebiet im Distrikt Jatoi Muzaffar Garh herrscht noch heute eine historisch gewachsene, traditionelle Stammeskultur. In einem starren, autoritären System leiten wenige Männer die Gemeinschaft und die Bewohner haben deren Entscheidungen Folge zu leisten. Die Regeln der Stammesführer sind wie Gesetze für die Dorfgemeinschaft und werden von den Menschen sehr ernst genommen. Von diesem System profitieren nur einige wenige Familien und in der Regel haben auch nur deren Kinder Zugang zu Bildung.

Die meisten Kinder haben daher keine Chance auf Schulbildung. Viele können im erwachsenen Alter nicht lesen und schreiben und haben kaum Erfolg bei der Arbeitssuche. Dies führt dazu, dass sie oft kein regelmäßiges Einkommen erhalten.

Die meisten Frauen der Region sind nicht berufstätig, sondern auf die Führung des Haushalts und die Erziehung der Kinder beschränkt. Sie haben in der Regel keinerlei berufliche Ausbildung und somit daher auch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt Obwohl viele Frauen über Fähigkeiten wie zum Beispiel Nähen und Sticken verfügen, fehlt es an Möglichkeiten damit ein Einkommen zu erzielen.

Seit 2012 arbeitet die Kindernothilfe daher mit dem Research Advocacy & Social Training Institute (RASTI) zusammen um Kinder, Jugendlichen und Frauen langfristig und nachhaltig zu stärken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig das Bewusstsein der Bevölkerung für Frauen- und Kinderrechte zu schärfen. Durch die Stärkung der Frauen werden die Lebensbedingungen in den Gemeinden für alle Bewohner langfristig und nachhaltig verbessert. Darüber hinaus soll den Kindern im Projektgebiet der Zugang zu einer guten Schulbildung ermöglicht werden.

Bildung als Chance für eine bessere Zukunft

Foto: Kindernothilfepartner
Bub in der Schule.

RASTI hat in der Region bereits ein Netzwerk an nicht formalen Schulen aufgebaut, da das Bildungsangebot der formalen/staatlichen Schulen nicht ausreicht um jedem Kind in der Region eine Grundbildung zu gewähren. Insgesamt sollen 1.200 Kinder eine Schulbildung über die nicht formalen Schulen erhalten.

Schulbücher und Schreibmaterialen sind für die meisten Familien unerschwinglich. Deshalb werden im Projekt Lernmaterialen gratis an die ärmsten Familien verteilt.

Einmal im Monat findet ein Elternabend statt, an dem Projektmitarbeiter mit Eltern und Lehrern zusammenkommen. Dadurch soll bei den Eltern ein Bewusstsein für die Bedeutung der Bildung ihrer Kinder geschaffen werden.

Außerdem werden Kinderclubs gegründet, in denen verschiedene Aktivitäten angeboten werden und die Kinder sich untereinander austauschen können. Mit Hilfe von Diskussionsrunden erlangen sie ein neues Bewusstsein für ihre Rechte und können diese gemeinsam den Erwachsenen gegenüber einfordern. Zudem werden besondere Veranstaltungen wie zum Beispiel am „Internationalen Tag des Kindes“ organisiert und gefeiert, um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.

Die Bevölkerung wird dadurch für das Thema Bildung sensibilisiert. Dazu gehört, dass insbesondere auf das Recht von Mädchen auf eine Schulbildung aufmerksam gemacht wird. Hierzu werden Workshops in den Gemeinden veranstaltet und Theaterstücke in den Schulen und Dörfern aufgeführt.

Der Selbsthilfegruppenansatz

Um die Frauen im Projektgebiet zu stärken, werden Selbsthilfegruppen gegründet. Die Frauen der ärmsten Familien der Region werden eingeladen Mitglied zu werden und können sich so eine Gemeinschaft aufbauen, in der sie sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam nach Lösungen für ihre Probleme suchen.

Hierzu gehört, dass die Frauen gemeinsam sparen und sich kleine Geschäftsideen ausdenken. Aus dem gesparten Geld vergibt die SHG Kleinkredite, mit denen sich die Frauen ein kleines Gewerbe aufbauen können. Zudem legen sie zusammen fest, was sie in ihren Dörfern verändern wollen. Zusätzlich werden Kurse angeboten, in denen die Frauen Lesen und Schreiben lernen können. Die Stärkung der Frauen verbessert langfristig die Lebenssituation ihrer Kinder und steigert das Wohlergehen der ganzen Gemeinde.

Projekt 25851

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