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Schulkinder in Tinabanan, Philippinen (Foto: Ludwig Grunewald)

"Schokolade macht(e) Schule"... eine erfolgreiche Bilanz

Nach drei Jahren läßt sich eine erfolgreiche Bilanz der Kooperation zwischen Zotter und der Kindernothilfe ziehen: In Summe konnten 134.000 Tafeln der eigens kreierten „Schokolade macht Schule“-Sorte verkauft werden und 67.000 Euro davon an ein Projekt für Kinderarbeiter in Peru gespendet werden..

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Eine Milchschokolade mit 40 % Kakaoanteil, und fruchtig-süßer Bananenfüllung brachte Kinder in Cajarmaca, Peru aus der Ziegelei in die Schule.

Stolze 134.000 Mal ist die „Schokolade macht Schule“-Tafel der steirischen Zotter Schokoladen Manufaktur über den Ladentisch gegangen, so die erfolgreiche Bilanz nach Abschluss der dreijährigen Kooperation. 50 Cent pro verkaufter Schoko fließen in ein Kindernothilfe Projekt im Norden Perus. Fazit: Insgesamt 67.000 Euro aus dem Schokoverkauf ermöglichen Mädchen und Buben, die schon im Volksschulalter in Ziegeleien und Steinbrüchen schuften müssen, in die Schule zu gehen. 

„Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung“, erklärt Chocolatier Josef Zotter den Hintergedanken des mehrjährigen Engagements. „Drei Jahre lang haben wir mit der Sorte ,Schokolade macht Schule‘ die arbeitenden Kinder in Peru unterstützt. Damit sie eine Schulbildung erhalten und aus der ausbeuterischen Kinderarbeit aussteigen können.“

Julia Zotter, die älteste Tochter des Schokoladenmachers, hat selbst das Kindernothilfe-Projekt vor Ort besucht, um sich ein Bild zu machen, und erzählt beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Projektmitarbeiter eine Umgebung schaffen, in der die Kinder unbeschwert sein und in die Schule gehen können. Man kann hier wirklich etwas erreichen.“ Und Josef Zotter ergänzt: „Ich bin überwältigt und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Demut, dass wir insgesamt 134.000 Schokolade macht Schule-Tafeln verkaufen konnten!“

„Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung. Ich hoffe, dass wir möglichst vielen Kindern ermöglichen können, diese Chance zu bekommen. Wie Kriminalität entsteht Kinderarbeit auch aus der Not heraus. Die Menschen kämpfen, damit sie etwas zu essen haben und morgen auch noch da sind. Fairer Handel ist der Schlüssel, um diese Armut zu durchbrechen. Wenn die Bauern von ihrer Ernte leben können und die Familie satt wird, dann gibt es auch keine Kinderarbeit mehr.“, so Josef Zotter.