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"Schokolade macht Schule"... und schmeckt!

Breits 61.000 verkaufte Tafeln der eigens für die Kindernothilfe kreierten Bananen-Schokolade - Tendenz steigend.

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Eine Milchschokolade mit 40 % Kakaoanteil, gefüllt mit einer fruchtig-süßen Bananenfüllung.

Die Schokoladenmanufaktur Zotter unterstützt Kinder in Not mit einer ganz speziellen Initiative: Um Mädchen und Buben im peruanischen Cajamarca einen Schulbesuch und damit einen Weg aus der Kinderarbeit in der Ziegelei zu ermöglichen, haben sich die steirischen Chocolatiers etwas Besonderes einfallen lassen. Sie haben 2017 eine eigene Kindernothilfe-Schokolade "Schokolade macht Schule" auf den Markt gebracht und seitdem mehr als erfolgreich verkauft.

So macht Naschen doppelt Spaß: denn 50 Cent pro verkaufter Tafel Schoko-Banane-Schokolade fließen direkt in das Kindernothilfeprojekt in Cajamarca im Norden von Peru, das den Teufelskreis "Kinderarbeit - keine Ausbildung - Armut - Kinderarbeit" zu durchbrechen versucht.

„Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung. Ich hoffe, dass wir möglichst vielen Kindern ermöglichen können, diese Chance zu bekommen. Wie Kriminalität entsteht Kinderarbeit auch aus der Not heraus. Die Menschen kämpfen, damit sie etwas zu essen haben und morgen auch noch da sind. Fairer Handel ist der Schlüssel, um diese Armut zu durchbrechen. Wenn die Bauern von ihrer Ernte leben können und die Familie satt wird, dann gibt es auch keine Kinderarbeit mehr.“, so Josef Zotter.

Im Sommer 2018 besuchte Julia Zotter die Kinder im Projekt und schildert ihre Eindrücke so:

"Cajamarca ist eine Stadt im Hochland der Anden, einst eine der reichsten Plätze ganz Perus. Doch der Reichtum, den die profitablen Bergminen der Umgebung brachten, war nur temporär, und als die Minen erschöpft waren, wurden Umweltverschmutzung und Langzeitschäden deutlich. Was geblieben ist, ist ein staubiger Ort, der kaum Perspektiven bietet. Arbeit ist ohne Ausbildung sehr schwer zu finden, sodass die ausbeuterische händische Ziegelproduktion eine der wenigen möglichen Einnahmequellen darstellt.

In dieser tristen Situation, in der die meisten Bergbewohner damit zu kämpfen haben, genug Geld aufzubringen, um ihre Familien ernähren zu können, ist es kein Wunder, dass Kinderarbeit als einziger Ausweg bleibt.

IINCAP (Instituto de INvestigación y CApacitación y Promoción „Jorge Basadre“), unterstützt von der Kindernothilfe Österreich, verfolgt zwei Ansätze, um der schwierigen Situation in Cajamarca zu begegnen: Einerseits werden die Kosten für Schulbesuch, Schulbücher, etc der Kinder übernommen. Andererseits werden Mütter in Kursen und Workshops in verschiedenen Fertigkeiten geschult sowie ihnen ein Microkredit zur Verfügung gestellt, um ihnen alternative Einnahmequellen, wie backen oder ein eigenes kleines Geschäft, zu ermöglichen.

Die Fotos zeigen Kinder in der Schule und bei der Arbeit in den Ziegelein... es gibt noch immer so viele Mädchen und Buben, die arbeiten müssen, um zum Familieneinkommen beizutragen. Aber 230 von ihnen nehmen dieses Jahr bereits an dem Schulprogramm teil, das sich gut entwickelt.

Seit über einem Jahr unterstützen wir nun schon das Kindernothilfeprojekt „Gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ mit unserer "Schokolade macht Schule"-Schokolade. Wir hoffen, wir überschreiten die 100.000 Tafel-Grenze so bald wie möglich, was das Schulprojekt für ein weiteres Jahr finanzieren wird!

Danke an alle, die schon eine der Schoko-Bananen-Schokoladen genascht haben!"