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Äthiopien

Äthiopien

Kampf gegen Dürre und Armut

Äthiopien ist im Laufe der Jahrzehnte zum Synonym für Armut, Dürrekatastrophen und Hunger geworden. Von der Dürre 2011 am Horn von Afrika waren allein in Äthiopien fast fünf Millionen Menschen betroffen. Noch schlimmer könnte die Situation jetzt ausfallen, ausgelöst durch „El Nino“. 85 Prozent der Äthiopier sind von Subsistenzwirtschaft anhängig. Die starken Schwankungen im Wetter haben zur Folge, dass eine lebensbedrohliche Nahrungsknappheit auftritt. Obwohl Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt ist, flüchteten zusätzlich 254.000 Flüchtlinge aus Somalia vor den dortigen politischen Unruhen in das Nachbarland. Sie leben bis heute zum größten Teil in Lagern um Dolo Addo (Somali Region) und auch ihr Leben ist, durch die auftretenden Klimakatastrophen, in Gefahr.

Äthiopien hat mit fast 105,4 Millionen Einwohnern die zweithöchste Einwohnerzahl des Kontinents. Das hohe Bevölkerungswachstum wird die Ernährungslage weiter verschlechtern. Jeder Äthiopier verdient durchschnittlich 534 Euro im Jahr – damit steht Äthiopien auf Platz 199 von 230 Ländern und ist eines der ärmsten Länder der Welt. Jeder Dritte gilt als arm.

Die Herausforderungen

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen ist oft geprägt von Armut, Gewalt in den Familien und fehlenden Zukunftsperspektiven. 4,5 Millionen Kinder sind Waisen, etwa 900.000 haben einen oder beide Elternteile durch Aids verloren. Sie leben bei ihren Großeltern, als Kinderfamilie allein zu Hause oder landen auf der Straße. Jedes drittes Kind (27 Prozent) muss, um zu überleben, Geld verdienen mit einer Tätigkeit, die in den meisten Fällen ausbeuterisch ist. Viele Mädchen und Frauen leiden unter der menschenverachtenden Genitalverstümmelung, die nicht selten tödlich verläuft. Weit verbreitet ist auch die Frühverheiratung von Kindern – mit gravierenden Auswirkungen bei Mädchen, die durch viel zu frühe Schwangerschaften schwere lebenslange Gesundheitsschäden davontragen.

86 Prozent aller Kinder werden in die Grundschule eingeschult, allerdings schaffen nur ungefähr 38 Prozent einen Grundschulabschluss. Viele Kinder können daher kaum lesen oder schreiben. Es gibt viel zu wenig Schulen und Lehrer, der Unterricht ist mangelhaft, Klassengrößen von 70 und mehr Kindern sind keine Seltenheit.

 

 

Projekt 60959

Äthiopien: Zukunft durch Bildung

In Äthiopien leiden Kinder unter mangelnden Bildungschancen. Im Kindernothilfeprojekt werden Kinder, Jugendliche und Frauen so unterstützt, dass sie sich selbst eine bessere Zukunft gestalten können.

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