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Händewaschen schützt vor Krankheiten. (Foto: Jakob Studnar)

Zukunft durch Bildung

Das Projekt wird in der ländlichen Umgebung der Stadt Debre Markos in den Distrikten Machakel und Sinane durchgeführt. Die ökonomische und soziale Infrastruktur in den beiden Distrikten ist sehr gering entwickelt. Darunter leiden vor allem Kinder, die Problemen wie, Frühverheiratung, Kinderarbeit, Abbruch der Schulausbildung, Umweltverschmutzung und hygienischen Problemen ausgesetzt sind. Im Projekt der Kindernothilfe erhalten die Menschen durch folgende Maßnahmen nun Hilfe zur Selbsthilfe.

Verbesserung des Grundschulunterrichts

Der Qualitätsstandard fast aller Grundschulen im Projektgebiet ist unterdurchschnittlich. Deshalb sind Eltern und Erziehungsberechtigte nicht daran interessiert, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Durch die Mobilisierung der Gemeinschaft, sollen Grundschulen darin unterstützt werden, eine qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten zu können. Darüberhinaus sollen Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler angeboten und Zugang zu sanitäre Anlagen sauberem Trinkwasser geschaffen werden. 

Einführung von Vorschulen

Frühkindliche Bildung genießen in den meisten Teilen Äthiopiens nur die wohlhabenden Familien. Sozialschwache Teile der Bevölkerung können sich Einrichtungen wie Vorschulen und Kindergärten nicht leisten. Dabei ist die Förderung von Kindern im frühen Alter besonders wichtig, denn bereits im Kleinkindalter werden motorische, emotionale und physische Fähigkeiten erlernt, die essentiell für die Weiterentwicklung für den Rest des Lebens sind. Deswegen werden  an 450 Kinder Stipendien vergeben, die ihnen den Zugang zu diesen Einrichtungen ermöglichen. Des Weiteren setzt sich der Projektträger auch für den Anbau und die Renovierung von sechs Bildungseinrichtungen in den Regionen Yewula und Tachichabi ein.

Integrierte Alphabetisierungskurse für Erwachsene

Das Projekt wird in Kooperation mit den zuständigen staatlichen Stellen wie dem Gesundheitsbüro, dem Büro für landwirtschaftliche Entwicklung, den Schulen und anderen Dienstleistern und Stakeholdern integrierte Alphabetisierungskurse für 2.040 Frauen anbieten. Diese Kurse werden nicht nur genutzt, um Lesen, Schreiben und Rechnen zu unterrichten, sondern um die Teilnehmerinnen über kindliche Entwicklung, Kindererziehung, Kinderrechte und Kindesschutz aufzuklären und Einstellungsänderungen zu erwirken.

Berufsausbildungen für Jugendliche

Um Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, wird das Projekt eng mit den Dachorganisationen der Frauen-Selbsthilfegruppen zusammenarbeiten, um Kurzzeit-Ausbildungen in verschiedenen beruflichen Feldern anzubieten. Die Dachorganisationen der Frauen-Selbsthilfegruppen werden zusammen mit einem speziell dafür gegründeten Komitee die bedürftigsten Jugendlichen und geeignete lokale Ausbilder identifizieren und auch feststellen, welche Ausbildungen im Projektgebiet gebraucht werden und für welche Fertigkeiten eine Nachfrage vorhanden ist.

Selbsthilfegruppen

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Projekts ist die Stärkung von Müttern der Projektregion. Durch Selbsthilfegruppen werden Frauen gestärkt und sind dadurch in der Lage ihre eigenen Lebensbedingungen zu verbessern, Auch die Situation ihrer Kinder und Familien kann so nachhaltig verbessert werden. Alleine im Jahr 2017 wurden neun neue SHGs gegründet, welche 162 Müttern eine Mitgliedschaft bieten. Damit zählt das Projekt heute bereits insgesamt 77 SHGs, von denen über 1220 Frauen profitieren.

Viele Frauen haben vor Eintritt in solch eine Gruppe lange Zeit in sozialer Exklusion gelebt, kaum am gesellschaftlichen Leben teilgenommen und konnten weder Lesen noch Schreiben. Deshalb wird zunächst daran gearbeitet, das Selbstvertrauen der Mütter aufzubauen und sie zu motivieren, ihre Gefühle und Meinungen zu artikulieren. Durch die Gruppenaktivitäten sind bereits positive Veränderungen in der Kindererziehung deutlich geworden. Die Mütter haben die Bedeutung von Bildung für ihre Söhne und Töchter erkannt und wissen, dass Kinderarbeit und Kinderehen die Kinder in ihren Rechten diskriminieren und sich negativ auf ihre weitere Entwicklung ausüben.

Ernährungssicherung

Zur Ernährungssicherung der Haushalte und Marktförderung, werden Kleinbauern in Lerngruppen zusammengebracht, wo sie voneinander und gemeinsam lernen können. Sie sollen außerdem mit Vermarktungsmöglichkeiten in Verbindung gebracht werden und es sollen Möglichkeiten zur Katastrophen-Vorsorge in Erfahrung gebracht und eingeführt werden. In den Gruppen lernen die Teilnehmenden, wie sie mit nachhaltiger Wasserverwertung, Bodenkonservierung, der Verwendung passenden Saatguts, aber auch ökonomischer Strategien ihre Erträge erhöhen können. Dabei werden auch Aspekte des Umweltschutzes nicht ausgelassen. Diese nachhaltigen Methoden werden bereits heute von mehr als 1.200 Familien angewendet.

Projekt 60959

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