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Malawi

Malawi

Aids verschärft die Armut

Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Über die Hälfte der Bevölkerung gilt als arm. Vor allem aus der mittleren Generation, die für das Einkommen der Familie sorgt, sterben viele Menschen an den Folgen von Aids. Zahlreiche Waisenkinder landen auf der Straße, fast jedes dritte Kind muss arbeiten.

Unsere Projekte setzen da an, wo die Probleme am dringendsten sind: HIV/Aids-Aufklärungsprogramme sollen die Ausbreitung der Immunschwächekrankheit stoppen, Bildungsprogramme helfen Kindern, die Schule abzuschließen und verbessern ihre Ausbildungschancen, Selbsthilfegruppen geben Familien und Dorfgemeinschaften die Chance, sich selbst aus der Armut zu befreien. Besonderes Augenmerk legen wir auf den Schutz von (Aids-)Waisen und Straßenkindern.

Die Herausforderungen

Die Armut trifft vor allem die Menschen in den Dörfern. Die Familien leben von dem, was sie auf eigenen Feldern anpflanzen, aber wiederkehrende Dürren verringern die ohnehin schon geringen Ernten. Jedes siebte Kind ist unterernährt.

Exportiert wird lediglich Tabak und auch hier verschlechtern Dürreperioden und Preisschwankungen auf dem Weltmarkt die wirtschaftliche Lage. Die hohe HIV-Rate beeinträchtigt die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich, da sie vor allem die arbeitende Bevölkerung trifft.

Malawi ist in hohem Umfang auf ausländische Entwicklungshilfe angewiesen. Die Bekämpfung von Armut und Unterentwicklung sind grundlegende innenpolitische Ziele. Ernährungssicherung, Gesundheitsversorgung und die Verbesserung der Schulen stehen dabei im Fokus.

So wurden zwar Schulgebühren für Grundschulen abgeschafft, was die Schülerzahlen stark ansteigen ließ. Doch volle Klassenräume, fehlende neue Schulen und Lehrermangel haben das Bildungsniveau drastisch gesenkt. Weiterführende Schulen gibt es kaum, sie sind von ländlichen Gebieten aus nur schwer erreichbar, und die hohen Kosten für Gebühren, Unterkunft und Verpflegung können sich die meisten nicht leisten.

 

Projekt 62200

Malawi: Schutzzentrum für Straßenkinder

In Malawi müssen viele Kinder auf der Straße leben. In der Hauptstadt Lilongwe werden die Mädchen und Buben von Streetworkern der Kindernothilfe aufgespürt, angesprochen und ins Schutzzentrum gebracht.

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