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Kindergruppe im Schutzzentrum. (Foto: Isabelle Mennig)

Ein Schutzzentrum für Straßenkinder

Armut und Hunger oder sogar der Verlust der Eltern aufgrund von Aids. Die Gründe, warum Kinder in Malawi auf der Straße leben müssen, sind vielfältig. In der Hauptstadt Lilongwe werden die Mädchen und Buben von Streetworkern des Kindernothilfe-Projekts aufgespürt, angesprochen und ins Schutzzentrum gebracht. Hier erhalten sie regelmäßig Verpflegung, Unterricht und allgemein Schutz. Oberstes Ziel ist, die Kinder dauerhaft weg von der Straße zu holen und in ihre Familien wiedereinzugliedern oder sie bei Verwandten unterzubringen.

Armut, Hunger und Aids

Mädchen sprechen mit Betreuerin. Foto: Jörg Lichtenberg
Die Betreuer haben immer ein offenes Ohr für die Kinder.

Viele Kinder sind aufgrund von Armut oder nach dem Verlust der Eltern durch Aids gezwungen, ihr Heimatdorf zu verlassen. Auf der Suche nach Arbeit landen sie auf den Straßen Lilongwes, der Hauptstadt Malawis. Schutzlos und völlig auf sich allein gestellt. Hier erfahren sie mit aller Härte, was es heißt, auf der Straße leben zu müssen und niemanden zu haben, der sich um einen kümmert. Die Kinder erleben Gewalt und Hunger und sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Meist finden sie keinen sicheren Ort, an dem sie übernachten können. Besonders Mädchen leben in der Gefahr, überfallen und missbraucht zu werden.

Streetworker sind Tag und Nacht im Einsatz

Die Mitarbeiter des Projekts sind Tag und Nacht auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs. Sie nehmen Kontakt zu den Straßenkindern auf und versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Mädchen und Buben, die sich den Betreuern anschließen, werden an einen sicheren Zufluchtsort gebracht. Bei diesem Zufluchtsorts handelt es sich um das Schutzhaus von Tikondane. Pro Jahr werden hier etwa 450 Kinder aufgenommen und betreut.

Das Schutzzentrum als Zufluchtsort für verängstigte Straßenkinder

Hier erhalten sie einen Platz zum Schlafen, medizinische Betreuung und regelmäßige Mahlzeiten. Mit den Betreuern im Schutzzentrum können sie ihre Probleme und Sorgen teilen. Von ihnen werden sie psychologisch betreut und erfahren Vertrauen und Zuwendung. Regelmäßiger Unterricht in den Klassenzimmern des Zentrums soll den Kindern den Wiedereinstieg in die Schule erleichtern und so einen späteren Schulabschluss ermöglichen.

Kreative Mitarbeit stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder

Im Schutzzentrum erlangen die Kinder Fertigkeiten, die ihnen Selbstvertrauen geben und die sie in ihrem späteren Leben gut gebrauchen können. So werden aus Altpapier-Spenden Blöcke hergestellt, die eine kostengünstige Alternative zu knappem Brennholz darstellen. Andere Kinder häkeln Decken oder flechten Körbe und Teppiche, die auf Märkten verkauft werden können.

Zurück in die Familie

Oberstes Ziel ist es, die Kinder dauerhaft weg von der Straße zu bringen und eine Wiedereingliederung in die Familie oder bei Verwandten zu ermöglichen. Die Projektmitarbeiter setzen sich nach Möglichkeit mit den Angehörigen der Kinder in Verbindung. In Gesprächen wird den Eltern oder Verwandten die Wichtigkeit eines Schulbesuches nähergebracht. Die Familie wird auch nach einer erfolgten Reintegration des Kindes weiterhin begleitet und betreut.

Projekt 62200

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