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Kinder in Südafrika. (Foto: Manfred Fesl)

Hoffnung für Thalente

Thalente lebt mit ihrem Vater, ihrer Großmutter und den vier Geschwistern in einer Baracke im südafrikanischen Elendsviertel Cato Manor. Hier, zehn Kilometer entfernt vom Zentrum Durbans, wohnen rund 93.000 Kinder und Erwachsene dicht an dicht in einfachen Hütten. Die Hygienebedingungen sind unzureichend, mehrere Großfamilien müssen sich einen Wasseranschluss teilen. Thalentes Mutter ist bereits vor Jahren an Aids gestorben, ihr Vater ist todkrank. Die Kinder und die gebrechliche Großmutter sind in der Bewältigung des Alltags auf sich allein gestellt.

Thalente ist eines von 200 Patenkindern in unserem Projekt in Cato Manor, die trotz der tristen Lebensumstände Hoffnung verdienen. Im HIV-Präventionsprogramm werden diese Kinder und Jugendlichen gefördert, gestärkt und für ein besseres Leben vorbereitet.

Im Kampf gegen das Tabu-Thema

Fast 40 Prozent der Menschen im Projektgebiet sind HIV-positiv, viele davon Kinder und Jugendliche. Täglich kommen weitere Babys mit dem HI-Virus zur Welt, täglich bleiben Kinder durch den Tod der Eltern als Aids-Waisen zurück. Das Thema Aids müsste also allgegenwärtig sein, doch das ist es nicht. Vielmehr ist die schwere Krankheit immer noch ein Tabu, auch wenn der Staat zunehmend Strategien dagegen entwickelt. Bei den Kindern und Jugendlichen setzt nun auch das Kindernothilfeprojekt an.

Selbstbestimmung als Schlüssel für eine gesunde und starke Generation

Kinder in Cato Manor. Foto: Manfred Fesl
Kindern Hoffnung und Zukunft geben.

Im Jahr 2002 startete an zwei Schulen das HIV-Präventionsprogramm mit dem Ziel, Neuansteckungen bei Jugendlichen zu verhindern. 2012 wurden vier neue Schulen in die Projektarbeit eingebunden. In einer dieser Schulen lernt auch Thalente.

Fünf Jahre - von der 5. bis zur 9. Klasse - erhalten die Kinder wöchentlich einen zweistündigen, altersgerechten Unterricht in sogenannten Life skills. Dabei wird den Kindern vermittelt, dass sie wertvoll sind und es eine Lebensperspektive für sie gibt - viele von ihnen hören das zum ersten Mal. Zusätzlich wird intensiv an den Themen „Beziehungen“ und „Sexualität“ gearbeitet. Dabei werden die Mädchen und Buben umfassend informiert und ihr Selbstwertgefühl gestärkt, sodass sie in der Lage sind, begründete und intelligente Entscheidungen zu treffen. Einmal in der Woche wird nach Schulschluss ein Nachmittagsprogramm angeboten, bei dem die Unterrichtsthemen über Spiele, Tänze und Theaterstücke vertieft werden. Aufgrund von Rückmeldungen der Kinder werden die Lehrmethoden laufend weiterentwickelt.

Dicht gedrängt lauschen die Zwölfjährigen den Worten der eigens geschulten Projektmitarbeiterin. Improvisierte Szenen veranschaulichen, wie man selbstverantwortlich lebt, seine Meinung vertritt, seine Grenzen definiert und klar aufzeigt.

Besonders engagierte Jugendliche werden zu sogenannten Peer Educators geschult. Sie haben eine besondere Vorbildwirkungen für andere Kinder und wissen, wie sie richtiges Verhalten und erworbenes Wissen zum Thema HIV/Aids am besten vorleben und weitergeben. Diese Fähigkeiten werden ihnen in erlebnispädagogischen Einheiten bei Abenteuercamps vermittelt, wo sie lernen, Grenzen zu überwinden und ihr Vertrauen zu stärken.

Hausbesuche und Elternarbeit

Auch die Eltern werden in die Projektarbeit mit einbezogen. Durch Hausbesuche geschulter Mitarbeiter lernen sie, wie sie besser für ihre Kinder sorgen und staatliche Hilfsleistungen, z.B. Kindergeld, beantragen können. In Seminaren wird geübt, mehr Selbstvertrauen als Eltern zu entwickeln, um den Kindern Unterstützung bieten und ein gutes Vorbild sein zu können. Auch bei besonders schwierigen Situationen, wie etwa der Erkrankung eines nahen Angehörigen, helfen die Projektmitarbeiter.

Projekt 72651

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    • Einen Jahresbericht über die Fortschritte im Projekt

    • Dreimal pro Jahr kostenlos das Kindernothilfe-Magazin

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Ja, ich möchte das Projekt „Südafrika: Kampf gegen HIV/Aids“ in Südafrika unterstützen mit:

kostet ein Eltern-Hausbesuch von zwei geschulten Betreuern

verhelfen einem Aids-Waisen zu intensiver Trauerarbeit

sichern einer vierköpfigen Familien zwei Monate lang die Ernährung

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