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Hilfe für die Kinder in Choma  (Foto: Jörg Lichtenberg)

Hilfe für die Kinder in Choma

Derick lebt mit seiner Mutter und elf Geschwistern in Choma, Sambia, ca. 300 km von der Hauptstadt Lusaka entfernt. Hier prägen Armut und HIV/Aids den Alltag der Menschen. Die meisten müssen mit weniger als zwei Euro am Tag überleben. Die Kinder sind gezwungen durch schlecht bezahlte Gelegenheitsarbeiten zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Auch Derick musste arbeiten. Nach dem Tod seines Vaters geriet die Familie in finanzielle Nöte. Das kleine Einkommen seiner Mutter reichte nicht, um die Familie zu ernähren. Deshalb verließ Derick die Schule und suchte sich Arbeit in einer Sand- und Kiesgrube. Durch das Kindernothilfe-Projekt werden Kinder wie Derick und ihre Familien gefördert und somit die Lebensbedingungen verbessert.

Hilfe zur Selbsthilfe

Frauen einer Selbsthilfegruppe (Foto: Ina Prager)

In Selbshilfegruppen lernen die Frauen ihre Probleme gemeinsam zu lösen.

Unter diesem Motto haben sich die Frauen der Region in Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Dort lernen sie, ihre Probleme gemeinsam zu lösen. Die Frauen tauschen sich aus, lernen wie sie ihre Äcker besser bewirtschaften können, so dass ihre Kinder in Zukunft keinen Hunger mehr leiden müssen. Gemeinsames Sparen ermöglicht es ihnen, sich ein zweites Standbein aufzubauen, etwa eine kleine Schweinezucht. So können die Frauen ihre Kinder endlich richtig ernähren und in die Schule schicken. Freiwillige, die zuvor geschult werden, begleiten die Teilnehmer und vermitteln Ihnen das notwendige Wissen, das sie benötigen, um sinnvoll sparen und investieren zu können.

Durch die bisherige Projektarbeit konnten bereits 49 Selbsthilfegruppen gegründet werden (Stand 2015).

Bildung

Das Bildungswesen in Sambia ist für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen nicht ausreichend. Insbesondere frühkindliche Bildung wird ungenügend gefördert. Im Laufe der bisherigen Projektarbeit wurden bereits vier Vorschulen durch Mobilisierung der Dorf- bzw. Stadtteilgemeinschaft gebaut. Insgesamt sind die Errichtung und der Betrieb von sieben Vorschulen geplant.

Die Zusammenarbeit mit den 20 Schulen im Projektgebiet wird fortgeführt. Themen wie Kinderarbeit, Kindesmissbrauch und HIV/Aids werden anhand von Filmvorführungen, in Clubs sowie anderen Diskussionsrunden angesprochen. Anschließend werden Handlungsoptionen erarbeitet. Eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit Sport, Spiel und Theater für Kinder rundet das Angebot ab.

Kampf gegen Kinderarbeit

Wichtiger Bestandteil der Projektarbeit war und ist die Gründung von Komitees in den einzelnen Stadtteilen, die aus Gemeindemitgliedern bestehen. Diese Komitees spielen für das Projekt eine große Rolle, da sie Entscheidungen vorbereiten und mittragen. Die Mitglieder dieser Komitees identifizieren arbeitende Kinder aus dem Projektgebiet. Sozialarbeiter und Psychologen beurteilen die Situation der Kinder und helfen ihnen dann individuell in ein geregeltes Leben zurück.

Sie besuchen zunächst Übergangsschulen, später dann staatliche Schulen. Ältere Kinder erhalten eine fachliche Ausbildung nach ihren Wünschen und Fähigkeiten, die ihnen die spätere Ausübung eines Berufs ermöglicht. Im Laufe der letzten Jahre konnten dadurch bereits 1.191 Kinder und Jugendliche aus Situationen der Kinderarbeit befreit werden. Sie wurden in Schulen oder Berufsausbildungsprogramme reintegriert. Der Werdegang dieser Kinder und Jugendlichen wird weiter verfolgt, eine beratende Unterstützung ist ebenso Teil des Projekts. Auch Derick absolvierte eine berufliche Ausbildung im projekteigenen Trainingszentrum und führt seit kurzem sein eigenes Unternehmen. Von dem Gewinn kann er seinen Lebensunterhalt bestreiten, seine Familie unterstützen und die Schulgebühren für seine jüngeren Geschwister bezahlen.

Projekt 61380

Helfen auch Sie den Kindern in Choma und werden Sie Kinderpate!

  • Werden Sie Kinderpate

    Werden Sie Kinderpate

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Schutzpatenschaft: Kinder, die besonders Schlimmes erlebt haben, brauchen einen geschützten Rahmen. Um Ihre Rechte zu wahren, können wir keine Namen und Fotos preisgeben. Bitte haben Sie Verständnis dafür.

    Als Schutzpate erhalten Sie von uns:

    • Eine Urkunde mit der Registernummer ihres Patenkindes

    • Grundsätzliche Informationen über das Kindernothilfe-Projekt, in dem es aufwächst

    • Einen Jahresbericht über die Fortschritte im Projekt

    • Dreimal pro Jahr kostenlos das Kindernothilfe-Magazin

    Jetzt Schutzpate werden!

     


Ja, ich möchte das Projekt „Sambia: Stärkung der Ärmsten“ in Sambia unterstützen mit:

ermöglichen die Gründung eines Komitees gegen Kinderarbeit

finanzieren eine Schulung zum Thema Kinderrechte

sichern die Ausbildung eines Vorschullehrers

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €