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Frauenselbsthilfegruppe. Foto: Ludwig Grunewald

Nachhaltige Veränderung

Die Menschen in Panyango im Nordwesten Ugandas leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft, die größtenteils der Selbstversorgung dient, aber nur selten die Grundbedürfnisse der Familien deckt. Rund ein Drittel muss mit weniger als der Armutsgrenze auskommen, zwei Drittel haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasserquellen und kein elektrisches Licht. Die sanitären und hygienischen Bedingungen sind äußerst prekär und die Lebensmittelversorgung in vielen Haushalten sowohl quantitativ als auch qualitativ mehr als mangelhaft. Die Kinder leiden besonders stark unter den Folgen, wobei es die Mädchen am härtesten trifft, da sie bei der Nahrungsverteilung benachteiligt und ihnen bestimmte Lebensmittel, wie zum Beispiel Huhn, ganz verwehrt werden. Hinzu kommt, dass 28% der 10-17 Jährigen in Panyango arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Das Kindernothilfe-Projekt zielt darauf ab, die Lebenumstände der Bevölkerung und vor allem die Zukunftschancen der Kinder in der Projektregion nachhaltig zu verbessern.

Der Selbsthilfegruppenansatz

Frauenselbsthilfeguppe (Foto: Ludwig Grunewald)
Frauenselbsthilfegruppe.
 

In mehr als 100 Selbsthilfegruppen werden rund 3.000 der ärmsten Frauen sozial, wirtschaftlich und politisch gestärkt. Durch ein umfangreiches Lehrangebot erlangen sie Fähigkeiten, sodass sie umfassend und nachhaltig für ihre Kinder sorgen und ihnen so die Chance auf ein besseres Leben bieten können.

Einmal wöchentlich treffen sich die Gruppen, um sich untereinander auszutauschen, Ideen zu sammeln und sich gegenseitig Mut zu machen. So entsteht ein Vertrauensverbund, in dem man gemeinsam Probleme bespricht und löst. Neben dem wöchentlichen Austausch ist in den Gruppen auch ein regelmäßiges weitgefächertes Bildungsangebot integriert.

Den Frauen werden Kenntnisse der Finanzplanung und modernen Landwirtschaft vermittelt. Außerdem werden sie zu den Themen Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Bildung, Kinderrechte und vielem mehr geschult.

Mit Eigeninitiative und gemeinschaftlichem Engagement zu nachhaltigem Erfolg

Durch die in den SHGs erworbenen Kenntnisse können die Mitglieder mit ihren Ressourcen besser haushalten bzw. diese sogar erweitern und etwas ansparen. Die Einführung und Förderung von mitgliedereigenen und mitgliederverwalteten Darlehensverfahren moitivieren die Familien zu ökonomischem Engagement und Selbstständigkeit. Zusätzlich führen moderne Technologien zu höheren Ernteerträgen. Die enge Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung ermöglicht es, langfristige Veränderungen zu erzielen und so die Grundbedürfnisse der Kinder besser zu befriedigen.

Kinderrechte werden theamtisiert. (Foto: Ludwig Grunewald)
Frauen und Kinder lernen über ihre Rechte.

Ein sicheres Umfeld für Kinder und Jugendliche

In Kinder- und Jugendgruppen werden rund 750 Kinder im Alter zwischen 7 und 16 Jahren und 400 Jugendliche ab dem Alter von 17 Jahren betreut und altersentsprechend begleitet - immer vor dem Hintergrund, sie zu schützen und in ihren Kinderrechten zu stärken. Während die Kleineren in ihrer motorischen, kreativen, akademischen und sozialen Entwicklung gefördert werden, erhalten die Älteren Schulungen in Konfliktlösung, Finanzplanung, Unternehmertum, sexueller und reproduktiver Gesundheit und Führungseigenschaften, sowie in gemeindebasierten Fähigkeiten.

Die Aufklärungsarbeit zu den Themen Kinderrechte und Kindesschutz ist zentraler Bestandteil in den Kinder- und Jugendgruppen, die Heranwachsenden ein sicheres Umfeld bieten. Sie lernen, welche Rechte sie haben und wie sie sie wahren können. Unter Gleichaltrigen entwickeln sie Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven und können sich mit entsprechender Unterstützung eigeninitiativ auf den Weg in eine bessere Zukunft machen.

Projekt 66352

Sie können mit einer Kinderpatenschaft mit Briefkontakt helfen!

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    Werden Sie Kinderpate

    Eine Kinderpatenschaft ist eine ganz besondere Art zu helfen und die Welt mit nur 1 Euro pro Tag zu verändern. Als Kinderpate helfen Sie, grundlegende Bedürfnisse wie Ernährung, Gesundheit und Bildung  zu sichern und einem Kind neue Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen!

    Das Besondere: Die Familie und das Umfeld des Kindes sind immer eingebunden. Nur so schafft eine Kinderpatenschaft nachhaltige Veränderungen.

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Patenschaft mit Briefkontakt.

    Als Kinderpate erhalten Sie von uns:

    • Ein Foto Ihres Patenkindes

    • Grundsätzliche Informationen über das Kind und das Kindernothilfe-Projekt, in dem es aufwächst

    • Mindestens einmal pro Jahr einen persönlichen Brief von Ihrem Patenkind

    • Einen Jahresbericht über die Fortschritte im Projekt

    • Dreimal pro Jahr kostenlos das Kindernothilfe-Magazin

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Ja, ich möchte das Projekt „Uganda: Nachhaltige Veränderung“ in Uganda unterstützen mit:

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kosten Berufstrainings für fünf Jugendliche.

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