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Afghanistan

Afghanistan

Bildung als unerreichbarer Luxus

Terror und eine angespannte Sicherheitslage prägen das Leben in Afghanistan. Auch wenn das Land in einigen Bereichen Fortschritte verzeichnen kann, ist die Lebenssituation vor allem für Kinder weiter prekär: Die gesundheitliche Versorgung gehört zu den schlechtesten der Welt, Bildung wird vielen Kindern - vor allem Mädchen - verwehrt. Die Kindersterblichkeit ist dramatisch hoch, ebenso der Anteil der Menschen mit Behinderungen.

Die Herausforderungen

Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das Land hat die höchste Mütter- und Säuglingssterblichkeitsrate weltweit, ein Viertel der Kinder stirbt bereits vor dem fünften Lebensjahr. Ein Großteil der Bevölkerung kann nicht lesen und schreiben. Bis 2001 war es Mädchen durch die Taliban gänzlich verboten, zur Schule zu gehen. Fehlende Bildung hindert die Familien jedoch, einen Weg aus der Armut zu finden. Mehrere Kriege haben zudem verhindert, dass das Land sich weiterentwickeln konnte.

Ein Großteil der Menschen lebt von der Landwirtschaft, aber wenig nachhaltige Anbaumethoden und exzessive Ausbeutung von Böden führt dazu, dass es nach Dürren immer wieder zu lebensbedrohlichen Versorgungsschwierigkeiten kommt.

Vor allem die Kinder leiden unter den Folgen: 30 Prozent der Kinder sind mangelernährt. Es fehlt nicht nur an Nahrung und sauberem Trinkwasser, sondern auch an medizinischer Versorgung – vor allem im Kampf gegen Infektionskrankheiten und beim Impfschutz. Durchfall- und Atemwegserkrankungen sind häufige Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit. Viele Kinder sind zudem durch den Krieg und dessen Folgen traumatisiert.

Bildung ist nach wie vor ein unerreichbarer Luxus für viele afghanische Kinder. Die Gründe sind vielfältig: Gerade in den ländlichen Regionen ist die Qualität des Schulunterrichts schlecht. Viele Schulen wurden nach dem Krieg nicht mehr aufgebaut. Kinderarbeit ist weit verbreitet, weil Mädchen und Buben oft zum Familieneinkommen beitragen müssen. Seit Ende des Taliban-Regimes nehmen die Schülerzahlen zwar zu, aber vor allem Mädchen wird der Schulbesuch aber noch häufig verwehrt, weil sie beim Waschen und Kochen helfen müssen. Für Kinder mit Behinderungen - häufig Erbe des Krieges - ist es besonders schwierig, die Schule zu besuchen. Ihnen wird oft nicht zugetraut, dass sie lernen können und es gibt keine Einrichtungen, die auf die Bedürfnisse dieser Kinder ausgerichtet sind.

Projekt 27002

Afghanistan: Schule fürs Leben

Förderung und Bildung für gehörlose und sehbehinderte Kinder in Afghanistan.

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