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Arbeitende Kinder in Indien. (Foto: Pascal Amos Rest)

Schutz und Hilfe für die arbeitenden Kinder in Tirupur

Mit über 7.000 Betrieben bildet der südindische Tirupur-Distrikt heute den bedeutendsten Standort der Textil- und Bekleidungsindustrie in Indien. 56 Prozent aller exportierten Textilien und Kleidungsstücke werden in dieser Region produziert – Tendenz steigend. Aufgrund des Wachstums der Bekleidungsindustrie werden immer mehr Kinder in den Betrieben beschäftigt und ausgebeutet. Durch das Projekt der Kindernothilfe erhalten diese Kinder nun die Chance auf Bildung, ein kindgerechtes Leben und bessere Chancen für die Zukunft.

Trotz bestehender Gesetze, Sanktionen und Boykotte konnte die Ausbeutung von arbeitenden Kindern bislang nicht beseitigt werden. Auch weiterhin sind viele Mädchen und Buben gesundheitsgefährdenden Bedingungen ausgesetzt. Ihre Rechte – darunter das Recht auf Bildung – werden missachtet. Durch die Arbeit des Projekts werden 750 dieser Mädchen und Buben erreicht und unterstützt. In der Vergangenheit waren vor allem, Schulabbrecher, Kinder aus Familien, die unterhalb der Armutsgrenze leben und Mädchen und Buben, deren Eltern jüngst nach Tirupur migriert sind und sich auf Arbeitssuche befinden, von der Ausbeutung als Kinderarbeiter betroffen. Diesen Gruppen gilt daher besondere Aufmerksamkeit.

Bildung als Weg aus der Ausbeutung

In 25 Nachschulförderzentren können die Kinder an fünf Tagen pro Woche aktuelle Schulunterrichtsinhalte aufarbeiten und werden auf ihre Reintegration in staatliche Schulen vorbereitet. Ältere Kinder nehmen zusätzlich an berufsvorbereitenden Kursen teil.

Neben den schulischen Aktivitäten sollen die Kinder im Projekt auch einen Platz vorfinden, an dem sie einfach Kind sein können. Durch verschiedene Freizeitaktivitäten können sich die Kinder frei entfalten und werden zusätzlich in ihren verschiedenen Talenten gefördert. Kinder in akuten Notlagen erhalten Zuflucht und Versorgung innerhalb einer projekteigenen Schutzeinrichtung.

Tanzende Mädchen (Foto: Kindernothilfe)
Tanzende Mädchen.

Kinderrechte schützen

In zehn Kinderschutzkomitees lernen jeweils 25 Mädchen und Buben ihre Rechte kennen und beginnen, gemeinsam ihre Interessen zu vertreten und ihr Wissen über Kinderrechte an andere weiterzugeben. Um die Einhaltung der Kinderrechte sicherzustellen ist es vor Allem wichtig auch die Erwachsenen in die Projektarbeit einzubinden. So werden zum Beispiel Schulungen für 25 Volontäre und Volontärinnen durchgeführt, die sich nachfolgend in ihren Gemeinden für den Schutz von Kindern einsetzen und neue ehrenamtliche Unterstützer gewinnen. Zusätzlich werden Informationsmaterialien zu den Themen Kinderarbeit und Kinderrechte angefertigt und Elterntreffen sowie Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Nachhaltige Strukturen schaffen

Um die Ausbeutung der Kinder dauerhaft zu vermeiden ist es besonders wichtig nachhaltige Strukturen zu schaffen. Dafür findet eine Vernetzung mit vor Ort arbeitenden Hilfsorganisationen sowie mit staatlichen Einrichtungen statt. Gemeinsam wird dann, unter Einbeziehung der Bevölkerung und der bestehenden Unternehmen, Lobbyarbeit und Bewusstseinsbildung betrieben.

Bitte begleiten Sie als Projektpate die Kinder in Tirupur auf dem Weg aus der Armut in eine bessere Zukunft!

Projekt: 21720

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    • Jährliche Informationen, was Ihr Hilfe ermöglicht hat und welche Fortschritte für die Kinder erzielt werden konnten. So können Sie sicher sein: Ihr Geld kommt an!

    • Dreimal im Jahr senden wir Ihnen kostenlos das Kindernothilfe-Magazin zu.

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Ja, ich möchte das Projekt „Indien: Schutz für arbeitende Kinder“ in Indien unterstützen mit:

pro Kind reichen für einen berufsvorbereitenden Kurs (z.B. Krankenpflege, Bäckerei).

pro Monat brauchen wir für den Betrieb eines Schulförderzentrums mit 30 Schülern.

sind für einen Tag Aufklärung zum Thema Kinderrechte für 125 Teilnehmer nötig.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €