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Foto: Pascal Amos Rest

Einsatz gegen Kinderhandel

Der illegale Grenzübergang nach Thailand endet für viele Mädchen und junge Frauen aus Myanmar in der Zwangsprostitution. Auf der anderen Seite der Grenze wartet nicht, wie erhofft, eine Zukunft ohne Hunger und Armut, sondern das brutale Geschäft des Menschenhandels. Vielen Eltern ist nicht bewusst, was mit ihren Töchtern passiert, sobald sie Thailand erreicht haben. Gemeinsam mit der Organisation "Alliance Anti Traffic" (AAT) nimmt die Kindernothilfe den Kampf gegen diese Verbrechen und die Straflosigkeit der Verbrecher an.

Foto: Diego Curvo
Workshop für Mädchen und junge Frauen.

Das Projektgebiet liegt im Shan Staat und grenzt an die Länder China, Laos und Thailand. Mit einer Bevölkerungszahl von fünf Millionen gehören die Shans zur größten ethnischen Minderheit Myanmars. Bereits 1996 hatte sich die brutale Unterdrückung der Minderheiten zunehmend verschärft. Der langanhaltende Konflikt zwischen der Militärregierung und der Shan Staat-Armee wirkte sich nicht nur auf die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Entwicklung des Gebiets negativ aus. Aus diesem Grund schicken viele Familien, ihre Töchter, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft nach Thailand. Die Mädchen, die meist im Teenageralter sind, werden Opfer von Menschenhandel und werden als billige Arbeitskräfte in der thailändischen Industrie eingesetzt oder müssen ihre Dienste in fernen Bordellen Asiens anbieten. Der Kontakt zu den Familien im isolierten Shan-Staat ist so gut wie unmöglich. Sie führen ein Leben am Rande der Gesellschaft und werden von den thailändischen Behörden kaum beachtet. Geduldet werden sie trotzdem, da sie unter menschenunwürdigen Bedingungen einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung in Thailand leisten.

Allianz gegen den Menschenhandel
Gemeinsam mit unserem Projektpartner "Alliance Anti Traffic" und den betroffenen Familien setzen wir uns für ein Ende des Menschenhandels und die behördliche Verfolgung der Täter ein.

Den Mädchen und jungen Frauen wird in Workshops nahegebracht, wie sie sich in gefährlichen Situationen verhalten sollen und ihre Fähigkeiten nutzen können, um sich vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Um zu verhindern, dass Mädchen aus dem Shan-Staat Opfer sexueller Ausbeutung durch den Menschenhandel werden, soll das Bewusstsein der Eltern und der Mitglieder der Shan-Gemeinde diesbezüglich gefördert werden. In Workshops lernen sie, mögliche Fälle von Menschenhandel zu erkennen und bei Verdacht die zugehörige Behörde zu informieren. Zusätzlich werden Informationsmaterialien zu den Themen Menschenhandel und sichere Migration vervielfältigt und an die Mitglieder der Zielgemeinden verteilt.

Projekt 30343

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