×

Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Spendenshop Suche
Pate werden Jetzt spenden Spendenshop
Mädchen in Guatemala. Foto: Kindernothilfe

Kulturelle Höchstleistungen, aber auch ein hohes Maß an Gewalt und Ungleichheit

Die vielfältige lateinamerikanische Geschichte ist geprägt durch kulturelle Höchstleistungen wie den Machu Picchu der Inkas, seit der Kolonisation aber auch durch ein hohes Maß an Gewalt und Ungleichheit. Eroberungs-, Bürger- und Drogenkriege hinterlassen bis heute tiefe Risse in der Gesellschaft. Unter den zehn Ländern mit den höchsten Mordraten sind sieben lateinamerikanische zu finden. Minderheiten wie indigene Bevölkerungsgruppen werden bis heute vielerorts benachteiligt.

Die Kinder sind es, die am meisten unter Armut und Gewalt leiden. In Guatemala sind 70 Prozent der Mädchen und Buben häuslicher Gewalt oder sexuellem Missbrauch ausgesetzt. In Honduras sterben fast 20 Prozent vor ihrem ersten Geburtstag. Fortschritte im Bildungs- und Sozialsystem erreichen arme Familien und indigene Bevölkerungsgruppen meist nicht, wodurch sie noch weiter an den Rand der Gesellschaft und in die Armut gedrängt werden. Kinder mit Behinderungen sind besonders stark betroffen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Prävention von Gewalt und Missbrauch sowie die Arbeit mit ausgegrenzten Gruppen wie der indigenen Bevölkerung und Kindern mit Behinderung.

Ein weiteres großes Problem in der Region sind häufig auftretende Naturkatastrophen wie die Erdbeben in Haiti und Chile im Jahr 2010 oder die Hurrikans des Jahres 2005 in Guatemala und Honduras, weshalb wir in der Projektarbeit auf Prävention und Soforthilfe setzen.