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Honduras

Honduras

Gewalt und Armut beherrschen das Land

Honduras ist das zweitgrößte Land Zentralamerikas und ist von starker Ungleichheit, Gewalt und mangelhafter medizinischer Versorgung geprägt. Unterernährung, Arbeitslosigkeit, Kindersterblichkeit und Analphabetentum prägen das Land, das noch unter den Folgen des Militärputsches 2009 zu leiden hat. Besonders Kinder aus armen Familien erhalten oftmals keine Schulbildung, da sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Der schlechte Zustand des Gesundheitswesens bewirkt, dass Kinder häufig von Durchfall- und Atemwegserkrankungen sowie von Mangel- und Unterernährung betroffen sind.

Die Herausforderungen

Zwei Drittel der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, fast die Hälfte gilt sogar als extrem arm. Unterernährung, Arbeitslosigkeit, Kindersterblichkeit, mangelhafte Bildungsmöglichkeiten und dadurch eine hohe Analphabetenrate sind vor allem im südlichen und östlichen Teil des Landes anzutreffen. Kinder machen 49 Prozent der Bevölkerung aus und sind besonders von den problematischen Strukturen in Honduras betroffen. Der Staat tut zu wenig für ihren Schutz; meist ist der Mangel an Ressourcen der Grund, warum Aktionspläne nicht umgesetzt werden können.

Gewalt und Kriminalität sind eines der größten Probleme – das Land hat eine der höchsten Mordraten weltweit. Dies wird durch Maras, kriminelle Jugendbanden, und außerdem durch die hohe Straflosigkeit und die fragilen staatlichen Strukturen verstärkt.

Die medizinische Versorgung ist in vielen Regionen unzureichend: Vielen Familien ist der Zugang zu Gesundheitszentren aufgrund fehlender Transportmittel und finanzieller Mittel verwehrt. Es stehen zu wenig Personal, Ausstattung und Medikamente zur Verfügung. HIV/Aids ist ein Gesundheitsrisiko, auch Unter- und Mangelernährung sowie Durchfall- und Atemwegserkrankungen sind häufige Krankheiten.

Die Armut in Honduras ist eng mit dem niedrigen Qualitätsniveau des Bildungssystems verknüpft, ganz besonders im ländlichen Raum. Auf dem Land sind die Ausstattung und Infrastruktur der Schulen und die Unterrichtsqualität äußerst mangelhaft und die Anzahl der eingeschriebenen schulpflichtigen Kinder und die Schulabbruchsquoten in der Regel viel höher als in städtischen Schulen.

Oft haben die Erwachsenen keine Schulbildung genossen, und sehen darum keine Notwendigkeit einer guten Bildung für ihre Kinder. Laut Gesetz ist es Kindern unter 14 Jahren verboten zu arbeiten, doch werden Kinder schon früh zur Mitarbeit am Lebensunterhalt herangezogen. Sie arbeiten als Schuhputzer, Straßenhändler und als Autowäscher. Da sie nicht durchgehend die Grundschule besuchen, sind ihnen weitere Ausbildungen verwehrt.

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