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Schutz für sexuell missbrauchte Mädchen

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen ist in Honduras weit verbreitet. Bereits Zwölfjährige werden zur Prostitution gezwungen. Dabei werden die Mädchen in totaler Abhängigkeit gehalten und oft misshandelt. Die Kindernothilfe Österreich setzt sich gemeinsam mit ihrem lokalen Projektpartner Casa Alianza für die Mädchen ein. In einem Schutzhaus an einem geheimen Ort in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa erhalten sie liebevolle Betreuung, medizinische Versorgung und eine Ausbildung.

Der Projektpartner

Bei seinem Österreich-Besuch im Jänner 2012 berichtet José Manuel Capellín, der Leiter des Kindernothilfe-Projektpartners Casa Alianza in Honduras von der prekären Situation der über vier Millionen Kinder in seinem Land und den zahlreichen Anstrengungen der Casa Alianza, Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu schaffen. Casa Alianza ist eine gemeinnützige Organisation, die 1981 in Guatemala zum Schutz von Straßenkindern und zur Wiedereingliederung in Familien gegründet wurde. Neben der konkreten Hilfe für die Betroffenen stehen Öffentlichkeitsarbeit und Rechtsbeihilfe für Kinder im Zentrum der Arbeit. Seit 1987 gibt es auch eine Zweigstelle unserer Partner-Organisation in Honduras.

Lebensbedingungen in Honduras

Honduras ist ein kleines Land in Mittelamerika mit rund 8 Mio. Einwohnern, von denen über die Hälfte Kinder, also jünger als 18 Jahre alt sind. Mehr als 75% der Kinder leben mit ihren Eltern unterhalb der Armutsgrenze. Im Landesdurchschnitt brechen die jungen Honduraner schon nach der fünften Grundschulklasse die Ausbildung ab. Viele von ihnen sind gezwungen, durch schlecht bezahlte, oft gefährliche Arbeiten zum Familieneinkommen beizutragen. Vor allem Mädchen werden gezwungen, schon ganz früh die jüngeren Geschwister zu betreuen und den Haushalt zu führen, während die Eltern und Brüder versuchen, das Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.

Armut treibt Kinder in die Ausbeutung

Vertrauend auf die Versprechungen einer gut bezahlten Arbeit in einem Cafe, einer Fabrik, einer Wäscherei oder als Hausangestellte in einer Familie in der Stadt, geben die Eltern, vor allem aus Familien auf dem Land, oftmals ihre minderjährigen Töchter Bekannten oder durch die Dörfer ziehenden „Arbeitsvermittlern“ mit. Das alles in der Hoffnung, auf diese Weise das Leben ihrer Kinder zu verbessern und ihnen gar einen Schulbesuch zu ermöglichen. Doch für viele Mädchen beginnt mit dem Abschied von ihren Familien ein Albtraum.

Kommerzielle, sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen ist in Honduras weit verbreitet. Bereits zwölfjährige Mädchen werden auf der Straße, in Bars, Nachtclubs, Restaurants oder Hotels zur Prostitution gezwungen. Dabei werden die Mädchen in totaler Abhängigkeit gehalten, ohne Ausweispapiere, ohne Möglichkeit, mit ihren Familien Kontakt aufzunehmen - oft misshandelt und eingesperrt. Aus dieser Situation aus eigener Kraft zu entkommen, ist für sie unmöglich.

Schutz und Förderung für die Mädchen bieten

Die Kindernothilfe Österreich setzt sich gemeinsam mit ihrem lokalen Projektpartner Casa Alianza für die Mädchen ein. In einem Schutzhaus in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa erhalten sie liebevolle Betreuung, medizinische Versorgung und eine Ausbildung.

Geschulte Mitarbeiter helfen ihnen, ihre traumatischen Missbrauchs-Erlebnisse zu verarbeiten und bieten ihnen die nötige Sicherheit. In der Gruppe mit den anderen Mädchen lernen sie, sich nicht dafür zu schämen, was ihnen widerfahren ist. Sie sprechen miteinander über ihre Erlebnisse und bauen Schritt für Schritt neues Selbstvertrauen auf.

Im Zuge des von der Kindernothilfe Österreich ebenfalls unterstützten Rechtshilfeprogramms der Casa Alianza bemühen sich Anwälte darum, neue Papiere für die Mädchen zu organisieren und Strafverfahren gegen ihre Peiniger einzuleiten.

Der Ort, an dem sich das Schutzhaus befindet, muss streng geheim bleiben. Auch ihre Freunde in der Schule wissen nicht, wo die „Querubines-Mädchen“ wohnen. Den Mädchen ist bewusst, dass die Geheimhaltung des Ortes ihr wichtigster Schutz gegenüber ihren früheren Ausbeutern ist.

Mit Bildung neue Perspektiven schaffen

Durch den Schulbesuch und gemeinsame Freizeitaktivitäten erleben die Mädchen einen geregelten Alltag. Sie holen die versäumte Schulausbildung nach und stellen in ihrer Freizeit Schmuck her, singen, tanzen und kochen gemeinsam. In berufsbildenden Kursen werden sie darüber hinaus zur Friseurinnen, Kosmetikerinnen oder Konditorinnen ausgebildet, um sich selbst einmal eine Lebensgrundlage aufbauenzu können.

Mindestens 150 Mädchen sollen durch das Projekt beschützt, betreut und gefördert werden.

Projekt 82025

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